Mittwoch, 15. Juni 2022

  • 17:00 Uhr
    ERÖFFNUNG 

    Hans-Jürgen Drescher Präsident der Theaterakademie August Everding
    Englische Simultanübersetzung

    GRUSSWORT
    Robert Brannekämper MdL Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft 
    und Kunst im Bayerischen Landtag
    Englische Simultanübersetzung
  • 17:30 Uhr - 19:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #1

    Ein Speedvortrag der Psychologin und Autorin Adrienne Goehler
    Englische Simultanübersetzung

    OPEN TABLE: FOUNDING AN INTERNATIONAL UNIVERSITY FOR PERFORMING ARTS
    In englischer Sprache
    Angesichts von Globalisierung und Internationalisierung hat der internationale Austausch auch an Theaterhochschulen an Bedeutung gewonnen. Internationalisierung als Investition in die Zukunft verspricht dabei nicht nur Wissenszuwachs, sondern auch neue Erfahrungen und  Perspektiven. Welche Formen der internationalen Kooperation gibt es bereits und wie können sie ausgebaut werden? Wie kann die Grenzenlosigkeit der Kunst die Grenzen struktureller Realitäten überwinden? Wie positioniert sich Internationalisierung im Spannungsfeld von Digitalisierung und ökologischer Nachhaltigkeit? Und muss sich das Verständnis von Internationalität angesichts sich diversifizierender Stadtgesellschaften vielleicht radikal verändern?
    Moderation: Harald Wolff Dramaturg, Vorsitzender Dramaturgische Gesellschaft
    U.a. mit: Daphne Ebner Dramaturgin, Referentin für internationale Beziehungen, Max Koltai Studierender Schauspiel, Studierendenvertreter E:UTSA, Christoph Lepschy Dramaturg, Professor für Dramaturgie Mozarteum, Beata Szczucińska Kanzlerin der Aleksander-Zelwerowicz-Theaterakademie Warschau, Theaterwissenschaftlerin, Kulturmanagerin, Manolis Tsipos DasArts-Coach
  • 19:30 - 20:30 Uhr
    PAUSE
  • 20:30 Uhr - 22:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #2

    Ein Speedvortrag der Psychologin und Dozentin Jennifer Gunkel
    Englische Simultanübersetzung

    OPEN TABLE: REALITY CHECK
    Englische Simultanübersetzung
    Alumni der Theaterakademie August Everding geben Auskunft über ihre ersten Erfahrungen in den Theatern. Inwieweit waren sie auf das vorbereitet, was der Berufsalltag von ihnen erfordert? Klaffen Ausbildung und Praxis womöglich auseinander? Welche Empfehlungen für die Zukunft der Ausbildung in den Darstellenden Künsten sprechen sie aus?
    Moderation: Dorte Lena Eilers Professorin für Kulturjournalismus an der Hochschule für Musik und Theater München, Kulturjournalistin und Redakteurin
    Mit: Demjan Duran Regisseur, Jana Gmelin Dramaturgin Zimmertheater Tübingen, Antonia Tretter Dramaturgin, Theaterwissenschaftlerin, Nico Fethi Türksever Schauspieler, Sophie Mefan Musical-Darstellerin
  • 22:00 - 01:00 Uhr
    CLUBBING

    Das Kunst- und Sozialraumkollektiv Common Ground lädt zur Party.

Donnerstag, 16. Juni 2022

  • 10:00 - 10:30 Uhr
    YOGA

     
  • 10:00 - 14:00 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: Aktivismus und Kunstfreiheit

    Immer wieder wird kontrovers diskutiert: Wo liegen die Grenzen der Kunst – was ist Kunst, was darf sie? Wie sind Kunstwerke mit Autor:in und Publikum verbunden, wie sind diese für sie verantwortlich? (Warum) ist Kunst freier als Kultur? In diesem Workshop wollen wir ein Grundgefühl für die Grenzen und Möglichkeiten der Kunstfreiheit im Aktivismus und der künstlerischen Arbeit als Freiraum entwickeln – indem wir sie diskutieren, beobachten und aktiv damit arbeiten. Wir wollen konkrete künstlerische Strategien entwerfen, Präzedenzfälle auseinandernehmen und uns gegenseitig mit Erfahrungen aushelfen. Also: Kunst als Transformation denken und eine künstlerische Toolbox für aktivistische Kontexte erarbeiten.
    Leitung: Jesaja Song-Gil RüschenschmidtLea Würtenberger
     
  • 10:00 - 14:00 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: Antira/Critical Whiteness

    In diesem Workshop wird eine Grund-Sensibilisierung über die Themen Anti-Rassismus, Diskriminierung und Kritisches Weißsein erlernt. Dieser intersektionale Workshop vermittelt Basiswissen von der Geschichte des Rassismus über anti-rassistisches Empowerment bis zum Neo-Kolonialismus der heutigen Zeit. Dabei werden sowohl nicht-weiße Perspektiven also auch Kritisches Weißsein thematisiert. Es wird genügend Raum für Fragen und Reflexion geben. 
    Leitung: Amrei Weinhöppel, Achim Waseem Seger
  • 10:30 Uhr - 12:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #3

    Ein Speedvortrag des Politikwissenschaftlers Andreas W. Kohn, Büro Grandezza 

    TABLE TALK: ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT IM KULTURBETRIEB 
    Trotz der unmittelbaren Auswirkungen des Klimawandels sind Nachhaltigkeitsmaßnahmen alles andere als Standard in den Kulturbetrieben. Wie können sich Theater- und Opernhäuser nachhaltiger ausrichten? Welche konkreten Maßnahmen braucht es dafür? Vorreiter:innen in der Verankerung ökologischer Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb werden Einblick geben in ihre Ansätze einer ökologisch nachhaltigen Zukunft.
    Mit: Annett Baumast baumast. kultur & nachhaltigkeit / Sebastian Brünger Kulturstiftung des Bundes / Sina Barbra Gentsch Bühnen- und Kostümbildnerin / Vera Hefele Projektbüro WHAT IF / Jonaid Khodabakhshi treibgut München / Ralph Zeger Bühnen- und Kostümbildner, Bund der Szenografen e.V.
  • 11:30 - 13:15 Uhr
    URAUFFÜHRUNG ALS VIDEOPRODUKTION
    TRANSSTIMME
    Oper in zwei Akten nach einer Geschichte von Fabià Santcovsky
    Libretto Anja Hilling
    Regie/Bühne/Bildregie/Schnitt Blanka Rádóczy
    Ein Paar führt eine auf allen Ebenen harmonische und sinnliche Beziehung. Zwischen beiden gibt es ein nahezu tägliches Ritual, bei dem sie für ihn singt und mit der Kraft ihrer Stimme quasi ein neues Universum für beide schafft. Als sie allerdings krank wird und zu verstummen droht, verschiebt sich der Fokus für sie auf die Erhaltung ihrer Stimme, für die sie schließlich sogar die experimentellste Behandlung in Kauf nimmt. Während sie nach dem Eingriff ungeahnte stimmliche Möglichkeiten erhält und ihre Wahrnehmung eine neue Dimension erfährt, entfernt sie sich gleichzeitig von ihm – plötzlich scheinen unsagbare Universen zwischen ihnen zu liegen.
    In Transstimme fragt Fabià Santcovsky sowohl nach der existenziellen Bedeutung der menschlichen Stimme für die Identität des Menschen als auch nach den Risiken eines technischen Optimierungswahns. Mit seinem an mythologische Stoffe wie »Pygmalion«, aber auch an den Allmachtswahn eines Faust erinnernden Musiktheaterstücks beleuchtet er die fragwürdigen technologischen Entwicklungen unserer Gegenwart und ihre Auswirkungen auf unsere menschlichen Beziehungen.
    In Kooperation mit der Münchner Biennale  - Festival für Neues Musiktheater
    Dauer: 101 Minuten
  • 12:30 - 14:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #4

    Ein Speedvortrag des Zukunftsforschers David Weigend, Futurium Berlin

    OPEN TABLE: ALL IN
    Soll die Gleichstellung aller Menschen beim Zugang zu Bildung und Ausbildung gelingen, braucht es grundlegende Veränderungen in den Institutionen. Zwar hat eine wachsende Sensibilisierung für Fragen der Inklusion in den Kulturbetrieben eingesetzt, doch ist die Realität noch weit von inklusiven Hochschulbetrieben entfernt. Welche Voraussetzungen braucht es dafür institutionell, kulturpolitisch und strukturell? Erfordert inklusives Theater auch eine Revision unseres angestammten Kunstbegriffs? 
    Moderation: Georg Kasch Kulturjournalist, Redakteur nachtkritik.de
    U.a. mit: Max Dorner Dramaturg, Kulturreferat München „Diversität und Inklusion“, Angelika Fell Leitung Freie Bühne München, Nele Jahnke Dramaturgin und Regisseurin im Leitungsteam der Münchner Kammerspiele, Johanna Kappauf Schauspielerin u.a. Münchner Kammerspiele, Jutta Schubert EUCREA/Diversitätsprojekte, Malte Jelden Studiengangsleiter Regie Otto Falckenberg Schule 
  • 14:00 - 15:15 Uhr
    AUFZEICHNUNG DES LIVE-STREAMS
    WIR SIND NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN
    Schauspiel von Thornton Wilder
    Inszenierung und Bühne Marcel Kohler
    Die Welt im Krisenmodus. Die Menschheit in selbstzerstörerischer Ohnmacht. Von allen Seiten Bedrohung durch Kriege, durch die Klimakatastrophe, durch Pandemien. Der Weltuntergang, das unausweichliche Ende naht. Oder vielleicht doch nicht? Werden wir noch einmal davonkommen?
    1942 schreibt der US-Amerikaner Thornton Wilder mit Wir sind noch einmal davongekommen ein Stück über die von Katastrophen geplagte Menschheit und den Kampf des ständigen Neuanfangs. 2020 plante der Abschlussjahrgang Schauspiel der Theaterakademie August Everding unter der Regie von Marcel Kohler, diesen brandaktuellen Stoff neu zu erforschen. Jedoch mussten aufgrund der Corona-Krise die Proben und die Bühnenvorstellungen der Produktion vorerst leider abgesagt werden. Stattdessen erarbeitete das Team unter Einbeziehung dieser theatralen Ausnahme¬situation Wilders Stück über Videokonferenzen. Die Produktion wurde live in den einzelnen Wohnungen der Schauspieler:innen gespielt und über den Youtube-Kanal der Theaterakademie gestreamt.
    Dauer: 75 Minuten
  • 14:00 - 15:00 Uhr
    PAUSE
     
  • 14:00 - 14:30 Uhr
    YOGA
     
  • 14:00 - 18:00
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: Acting Robots
    Maschinen als kreatives Gegenüber im künstlerischem Raum
    Kann ein Roboter improvisieren, oder einen eigenen Charakter entwickeln?
    Diesen und anderen Forschungsfragen wollen wir uns in einem 4-stündigen Workshop durch die praktische Auseinandersetzung mit dem Industrieroboter “Arka” annähern. Dazu werden wir zunächst gemeinsam in die technischen Grundlagen eintauchen, um dann in Kleingruppen eigenständige Experimente mit dem Roboter durchzuführen. 
    Ziel ist es nach einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu eigenen kreativen Arbeiten zu inspirieren.
    Leitung: Markus Schubert Creative Coder
  • 15:00 - 18:00 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: DRAMA! Reflexionsraum für junge Theatermacher:innen

    Mit DRAMA! hat die Theaterakademie der HfMT Hamburg ein Lehr- und Lernformat entwickelt, das bislang einmalig in der Ausbildungslandschaft ist. In Zusammenarbeit mit den Studiengängen Szenisches Schreiben der UdK Berlin und Schauspiel der HMTM Hannover erproben Regie-, Dramaturgie- und Schauspielstudierende der Theaterakademie Hamburg Theatertexte szenisch. In gelebter Zeitgenossenschaft entdecken zukünftige Theatergenerationen ihre eigenen Themen, Träume und Alpträume. Erste Arbeitsbeziehungen werden so geknüpft, Gewissheiten überprüft, Debatten ermöglicht; 
    In einem Lese-Workshop stellen zwei Teams aus Autor:in, Regie, Dramaturgie ihre Arbeitsweisen vor und diskutieren mit den Teilnehmer:innen über Möglichkeiten einer gemeinsamen, hierarchiefreien, selbstbestimmten Arbeit. 
    Leitung: Sabina Dhein Direktorin Theaterakademie Hamburg, John von Düffel Autor, Dramaturg und Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste, Eva-Maria Voigtländer Dramaturgin und Dozentin Theaterakademie Hamburg

    WAS MIR FEHLT IST MUNITION ОБІЙМИ
    Mit Wibke Charlotte Gneuß Autorin, Till Doğan Ertener Regisseur und Mascha Luttmann Dramaturgin

    BESTIEN
    Mit Guido Wertheimer Autor, Musa Kohlschmidt Regisseurin und Amelie Lopper Dramaturgin

    In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
    Dauer: 3 Stunden

  • 15:00 - 16:30 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: Inklusion im Theater und keine Ausbildung in Sicht

    Was sind die Voraussetzungen für mehr Diversität im Theater? Wie können Schauspieler:innen mit einer Behinderung sichtbarer werden und im Kulturbetrieb überhaupt vorkommen? Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie geschieht eine Transformation der Sichtweisen sowohl der Theatermacher als auch des Publikums und wie würde  eine fundierte Ausbildung von zukünftigen Schauspieler:innen mit Behinderung an staatlichen Schauspielschulen aussehen? Ein Überblick und Workshop über Entwicklung und Stand des inklusiven Theaters und derzeitigen Ausbildungsmöglichkeiten am Beispiel des EUCREA Programmes ARTplus.
    Leitung: Jutta Schubert EUCREA/Diversitätsprojekte 
     
  • 15:00 - 16:00 Uhr
    TABLE TALK: IMPOSSIBLE OPERA 

    Die Oper hat eine jahrhundertealte Tradition, deren Sujets, Rollenmuster und ästhetische Codes pausenlos reproduziert werden. Ein beständiger Kanon dominiert die Spielpläne der Opernhäuser. Inwieweit hält die Gattung mit den gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Veränderungen der Gegenwart stand? Wie kann ein Musiktheater für ein Publikum des 21. Jahrhunderts aussehen? Künstler:innen und Expert:innen aus dem Musiktheater stellen in Tischgesprächen alternative Spielarten im Umgang mit Komposition, Inszenierungskonzeptionen, Räumen und digitalen Medien vor.
    U.a. mit: Serge Dorny Intendant Bayerische Staatsoper München und Laura Schmidt Dramaturgin Bayerische Staatsoper München / Dorothea Hartmann Künstlerische Leiterin „Tischlerei“, Leitungsteam Deutsche Oper Berlin / Sebastian Hannak Bühnen- und Kostümbildner und Teresa Martin Musiktheaterdramaturgin / Thom Luz Regisseur, Musiker und Bühnenbildner / Lulu Obermayer Performancekünstlerin / Daniel Ott und Manos Tsangaris Künstlerische Leiter der Münchner Biennale für Neues Musiktheater / Christiane Plank-Baldauf Musiktheaterdramaturgin und Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität / Blanka Rádóczy Regisseurin
  • 16:30 - 18:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #5

    Ein Speedvortrag der Kulturmanagerin und Nachhaltigkeitsforscherin Clothilde Sauvages, Connector QuiShare München/Paris

    OPEN TABLE: UNLEARNING FOR THE FUTURE 
    Hochschulen sind Orte des Wissens, der Wissensvermittlung und des Lernens, die im Zuge des gesellschaftlichen Wandels vor neuen Herausforderungen stehen. Welche Rolle wollen die Hochschulen als Orte der Wissensproduktion zukünftig spielen? Wollen sie weiter für einen Theatermarkt produzieren, der sich einer gewachsenen Tradition verpflichtet, oder lebendige Orte etablieren, die nach künstlerischen Innovationspotenzialen für gesellschaftliche Transformation forschen? Wie verändert sich dadurch das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden? Wie können Hochschulen zu fluiden Laboratorien für die Gesellschaft werden, an denen experimentiert, Transformation geübt und gelebt wird?
    Moderation: Antonia Tretter Dramaturgin, Theaterwissenschaftlerin 
    U.a. mit: Amelie Deuflhard Künstlerische Leiterin Kampnagel Hamburg, Hayat Erdoğan Dozentin, Dramaturgin, Ko-Direktorin Theater Neumarkt Zürich, Barbara Gronau Theaterwissenschaftlerin und Dekanin der Fakultät Darstellende Kunst an der Universität der Künste Berlin, Marijke Hoogenboom Direktorin des Departements Darstellende Künste und Film an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
  • 17:00 - 21:00 Uhr
    SMART FILM, UNENDLICHE DAUER
    THE FUTURE IS NOT UNWRITTEN
    Idee/Regie/Produktion: Susanne Steinmaßl

    »The future is not unwritten« ist ein Smart-Film über Künstliche Intelligenz und Transhumanismus. Ein intelligenter Film, der sich mit Hilfe von neuronalen Netzwerken und Deep-Learning-Codes in die Endlosigkeit weiterentwickelt und beständig transformiert. Implementierte Algorithmen - von Google zur Erschaffung von KI verwendet - werden genutzt, um die gigantische Dimension aktueller Entwicklungen zu erkunden. Ein weiblicher Avatar wendet sich an das Publikum und stellt Fragen über die Zukunft der Menschheit: Werden wir zu "Übermenschen", zu "Super-Humans" oder entledigen wir uns unserer selbst? Ethische Kategorien oder historische Entwürfe fehlen: Es gibt keine Fallstudie zur Abschaffung der Menschheit.
    »The future is not unwritten« nähert sich als narrativer Korridor zwischen Kunst und Wissenschaft dieser moralischen Neuverhandlung des Menschen.
    In Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München
    Zugang jederzeit möglich
  • 18:00 - 19:00 Uhr
    PAUSE
  • 19:00 - 20:30 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #6

    Ein Speedvortrag von Matthias Röder, futureSTAGE Research Group

    OPEN TABLE: THEATER ZUKUNFTSFÄGHIG MACHEN 
    Die Schieflage von Arbeitsbedingungen und hierarchischen Strukturen in den Theatern ist augenscheinlich. Die überkommenen Betriebsstrukturen bedürfen einer entschiedenen Reform. Fragen über Arbeitsbedingungen, Teilhabe, Gendergerechtigkeit und Diversität müssen neu verhandelt werden. Über allem steht die Frage: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wie sehen alternative Modelle von Theaterleitung und Organisationsformen aus und welche Strategien für die Entwicklung einer kollaborativen Betriebskultur können dabei hilfreich sein? 
    Moderation: Georg Diez Autor, Journalist, Editor in Chief The New Institute
    U.a. mit: Antigone Akgün Autorin, Regisseurin, Performerin, Jasmin Maghames Dramaturgin, Vorstandsmitglied der Dramaturgischen Gesellschaft, Benedikt Kosian Studierender Schauspiel, junges ensemble-netzwerk, Tine Milz Dramaturgin, Kuratorin, Ko-Direktorin Theater Neumarkt Zürich, Anne Wiederhold-Daryanavard Künstlerische Leiterin der Wiener Brunnenpassage, Expertin für Diversität im Kulturbetrieb, Christopher Vila und Moritz von Rappard Hands-On Lösungskollektiv, Berater für bessere Teamarbeit und Kooperationen

    ARBEITSGRUPPEN: THEATER ZUKUNFTSFÄHIG MACHEN
    Im Anschluss an das Gespräch Theater zukunftsfähig machen werden Christopher Vila und Moritz von Rappard vom Hands-On-Lösungskollektiv kleine Arbeitsgruppen anleiten, gemeinsam über Ziele und Strategien für ein zukunftsfähiges Theater nachzudenken.
    Dauer: 45 Minuten   
     
  • 19:00 - 20:40 Uhr
    VORSTELLUNG
    HALLO – GANZ BEFREIT VOM KÄTHCHEN VON HEILBRONN
    Ein Projekt von Anna Malena Große

    Hallo ist eine Idee. Hallo ist eine Geste. Hallo ermöglicht, mit jemandem oder etwas Kontakt aufzunehmen. Menschen treten ständig in Beziehung zur Welt: Wenn sie fragen, wer sie sind, einem Menschen begegnen oder wenn sie ihr Smartphone benutzen. Ihr Verhältnis zu Mensch und Umwelt beeinflusst ihr Handeln. Aber wie begegnen die Menschen des 21. Jahrhunderts sich selbst, wie der Natur, die sie zerstören, und der Technik, die sie umgibt? Eine Antwort könnte in einer weiteren Frage liegen. Die Zuschauer:innen, die Spieler:innen und eine lernfähige Maschine begeben sich gemeinsam auf die Suche nach einer (Denk-) Figur. Sie fragen: Was ist ein Käthchen von Heilbronn? 
  • 21:00 - 02:00 Uhr
    CLUBBING MIT COMMON GROUND  

    Das Kunst- und Sozialraumkollektiv Common Ground lädt zur Party

Freitag, 17. Juni 2022

  • 10:00 - 19:00 Uhr
    SMART FILM, UNENDLICHE DAUER
    THE FUTURE IS NOT UNWRITTEN
    Idee/Regie/Produktion: Susanne Steinmaßl

    »The future is not unwritten« ist ein Smart-Film über Künstliche Intelligenz und Transhumanismus. Ein intelligenter Film, der sich mit Hilfe von neuronalen Netzwerken und Deep-Learning-Codes in die Endlosigkeit weiterentwickelt und beständig transformiert. Implementierte Algorithmen - von Google zur Erschaffung von KI verwendet - werden genutzt, um die gigantische Dimension aktueller Entwicklungen zu erkunden. Ein weiblicher Avatar wendet sich an das Publikum und stellt Fragen über die Zukunft der Menschheit: Werden wir zu "Übermenschen", zu "Super-Humans" oder entledigen wir uns unserer selbst? Ethische Kategorien oder historische Entwürfe fehlen: Es gibt keine Fallstudie zur Abschaffung der Menschheit.
    »The future is not unwritten« nähert sich als narrativer Korridor zwischen Kunst und Wissenschaft dieser moralischen Neuverhandlung des Menschen.
    In Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München
    Zugang jederzeit möglich
  • 10:00 - 10:30 Uhr
    YOGA

     
  • 10:00 - 14:00 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: E-Textiles – Eine Einführung 

    In diesem Workshop erhaltet ihr eine Einführung in die Welt der leitenden Garne und Stoffe. Ihr lernt verschiedene elektronische Bauteile kennen, die ihr zusammen mit textilen Materialien und Techniken verwenden könnt, sowie ein speziell für den Einsatz mit textilen Materialien konzipiertes Mikrocontroller-Board. Ich zeige euch, wie ihr den Mikrocontroller über die Arduino IDE programmieren und ihn dann z.B. für die Arbeit im Bereich Kostüm nutzen könnt. Gemeinsam gestalten und nähen wir in diesem Workshop erste Samples als Anregung für die weitere Arbeit. 
    Leitung: Yvonne Dicketmüller
     
  • 10:00 - 14:00 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: Wearable AR – Textile Image Marker für Augmented Reality Anwendungen 

    Augmented Reality lässt virtuelle Objekte in der physischen Welt sichtbar werden. Der Workshop vermittelt neben den technischen Grundlagen einen kostümbildnerischen Zugriff auf die Technologie: Eigens angefertigte Image Marker aus Stoff verknüpfen die AR mit dem menschlichen Körper und machen virtuelle Welten tragbar. Die Teilnehmenden werden gebeten Smartphone, Laptop und Computermaus mitzubringen. Ein Installationsguide für die Game Engine Unity wird vorab zugesandt. Wer möchte bringt gerne noch ein (aussortiertes) Kleidungsstück mit, das als Basis für den eigenen textilen Marker dienen wird. 
    Leitung: Luise Ehrenwert
  • 10:30 Uhr - 12:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #7

    Ein Speedvortrag des Medien- und Kommunikationswissenschaftlers Yener Bayramoğlu 

    OPEN TABLE: QUEERING IDENTITY & ART
    Erzählungen auf dem Theater und ihre ästhetischen Entfaltungen sind Spiegel des kulturellen Verständnisses einer Gesellschaft. Inwieweit halten die bestehenden ästhetischen und narrativen Muster der gesellschaftlichen Wirklichkeit stand? Sind unsere ästhetischen Ausdruckssysteme unbewusst von weißen, maskulinen, bürgerlichen, europäischen, heterosexuellen, kolonialen Perspektiven geprägt? Die Zeit scheint reif für neue ästhetische Konzepte. 

    Moderation: Georg Kasch Kulturjournalist, Redakteur nachtkritik.de
    U.a. mit: Josef Bairlein Dozent Theaterakademie, Pınar Karabulut Regisseurin, Philipp Moschitz Schauspieler und Regisseur, Jenny Schrödl Theaterwissenschaftlerin 

  • 12:00 - 12:15 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #8

    Ein Speedvortrag der Autorin Sivan Ben Yishai  
    In englischer Sprache
  • 12:30 - 13:30 Uhr
    OPEN TABLE: CROSSING LINES: THEATER, NETFLIX & CO 

    Seit den 90ern haben sich die Quality-Serien als prägendes Erzählformat der Gegenwart etabliert. Das Autor:innen-Kino erhielt damit Einzug ins Fernsehen. Komplexe Dramaturgien, übergreifende Erzählbögen, doppelbödige Handlungen, facettenreiche Charaktere, Abgründe, Geheimnisse, Verästelungen und ein neuer Genre-Mix haben unsere Sehgewohnheiten nachhaltig verändert. Auch das Theater hat die Einflüsse von Serienästhetiken aufgenommen, und eine Vielzahl neuer Narrationen und anderer Möglichkeitsräume für die Zuschauer:innen geschaffen. Wie beeinflussen sich Film, Serienästhetik und Theater?
    Moderation: Maximilian Sippenauer Kulturjournalist, Autor
    U.a. mit: Nico Hofmann Regisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Geschäftsführer der UFA GmbH, Pınar Karabulut Regisseurin, Cosmea Spelleken Autorin, Regisseurin, Medienkünstlerin
     
  • 12:30 - 13:30 Uhr
    TABLE TALK: 50 WAYS OF STORYTELLING 

    Mit der Veränderung der Welt, in der wir leben, verändern sich auch die Erzählungen über sie.
    Welche großen Narrationen sind in unserer Zeit drängend? Und wie lassen sich diese sinnlich erfahrbar machen? Inwieweit haben Netflix, Instagram, TikTok, neue Algorithmus basierte Technologien und digitale Medien die Art und Weise verändert, wie Geschichten erzählt und konsumiert werden. Welche neuen Formen der Autorschaft, Dramaturgien und Grundmuster des Storytellings weisen in die Zukunft des Erzählens? Autor:innen und Künstler:innen stellen in Tischgesprächen ihre Erzählungen über die Welt und deren ästhetischen Zugriff vor: Storytelling im Spektrum von Künstlicher Intelligenz, kollektiver Autorschaft, Narrative Spaces und literarischen Weltentwürfen.
    U.a. mit: Andreas Beck Staatsintendant Residenztheater, Daniela Ginten Geschäftsführerin Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und FernsehFilm-Festival Baden-Baden, Benno Heisel Autor, Musiker, Regisseur, Mehdi Moradpour Dramaturg, Autor, Albert Ostermaier Schriftsteller, Theresa Seraphin Autorin, Netzwerk Münchner Theatertexter:innen
  • 13:30 - 14:30 Uhr
    PAUSE
     
  • 13:30 - 14:00 Uhr
    YOGA
  • 14:00 - 18:00 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: Interaktive Requisiten: Microcontroler-Grundlagen für (Theater-)Schaffende

    Microcontroller sind der sprichwörtliche "Geist ind er Maschine": elektroniosche Bauteile, die es erlauben, dass Programmcode mit der realen Welt interagiert. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind endlos, von einfachen Lichtsteuerungen über Kaffeemaschinen bis hin zu interaktiven Kunstinstallationen. Dieser Workshop richtet sich an kreative Menschen, die ohne Vorwissen gerne hands-on in die Welt des physical computing eintauchen wollen. Anhand einfacher Beispiele werden die Grundlagen von Programmieren und Elektroik weitgehend ohne Mathematik und Physik vermittelt. Als "Bonus" für Theater- und Kusntschaffende werden auch praktische Tipps zum Einsatz von DIY-Technik auf der Bühne und im künstlerischen Kontext gegeben.
    Leitung: Johannes Bereiter-Payr
  • 14:30 - 17:30 Uhr
    WORKSHOP FÜR STUDIERENDE: Awareness

    Ob in der U-Bahn, in der Kneipe oder bei einem Festival, ob bewusst oder unbewusst, offensichtlich oder unterschwellig: abwertende Sprache, nachteilige Behandlung oder übergriffiges Verhalten gehören in unserem Alltag nach wie vor eher zur Regel als zur Ausnahme. 
    Diskriminierungen wie Rassismus, Sexismus oder Transfeindlichkeit bleiben häufig unkommentiert und haben für die Handelnden nur selten Konsequenzen zur Folge. Besonders BIPoC-, FLINTA+- und LGBTQIA+-Personen bewegen sich deshalb im öffentlichen Raum bisweilen mit Gefühlen von Angst, Unsicherheit und erhöhter Wachsamkeit. Darum soll dieser Workshop helfen, bei den Teilnehmenden ein breiteres Bewusstsein für verschiedene Diskriminierungsformen zu schaffen sowie Handlungsstrategien im Umgang mit / zur Vermeidung von übergriffigem und diskriminierendem Verhalten zu entwickeln – auf dass wir gemeinsam sicherere Räume für alle gestalten können.
    Leitung: Franzi Deege (er/they) Booker, Promoter und Tourdriver bei FAUCHKRAMPF! - Music Agency For Angry Feminists und im Kafe Kult München
     
  • 14:30 - 16:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #9

    Ein Speedvortrag des Journalisten und Autors Georg Diez, The New Institute
    Englische Simultanübersetzung

    OPEN TABLE: UNCANNY VALLEY
    Englische Simultanübersetzung
    Neuartige Technologien haben stets Erweiterungen in Ästhetik und künstlerischen Ausdrucksformen hervorgebracht, die sich in den Künsten widerspiegeln. Durch die Pandemie haben die Theater einen regelrechten Digitalisierungsschub erfahren und neue künstlerische Möglichkeitsräume eröffnet. Welche neuen Formsprachen und technisierte Ästhetiken verändern bzw. erweitern das gegenwärtige Wahrnehmen und Erfahren? Welche Formen der Ko-Kreativität zwischen Menschen und Maschinen entstehen dadurch? 
    Moderation: Ilja Mirsky Dramaturg, Programmierer am Institut für theatrale Zukunftsforschung
    U.a. mit: Anna Malena Große Regisseurin, Benno Heisel Digitalkünstler, Dramaturg, Regisseur, Tina Lorenz Projektleiterin Digitale Entwicklung Staatstheater Augsburg
  • 16:00 - 17:30 Uhr
    OPEN TABLE: READY FOR THE DIGITAL FUTURE? 

    Englische Simultanübersetzung
    Die Auseinandersetzung mit digitalen Erzählformen, neuen Medien und Narrationen beschäftigt zunehmend die darstellenden Künste. Doch sind an den Hochschulen auch die Voraussetzungen für eine digitale Zukunft gegeben? Welches Equipment, welche Versuchslaboratorien werden benötigt und welche zusätzlichen Kompetenzen brauchen die Hochschulen? 

    Moderation: Ilja Mirsky Dramaturg, Programmierer am Institut für theatrale Zukunftsforschung
    U.a. mit: Friedrich Kirschner Professor für digitale Medien an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Marcus Lobbes Regisseur, Direktor Akademie für Theater und Digitalität Dortmund, Roman Senkl Regisseur, Leiter des Labors für Digitale Künste der Berliner Festspiele und Referent für Digitale Künste am Theater Dortmund, Kathrin Zeitler Digitalstrategin und Kulturmanagerin
     
  • 16:00 - 17:40 Uhr
    VORSTELLUNG
    HALLO – GANZ BEFREIT VOM KÄTHCHEN VON HEILBRONN
    Ein Projekt von Anna Malena Große

    Hallo ist eine Idee. Hallo ist eine Geste. Hallo ermöglicht, mit jemandem oder etwas Kontakt aufzunehmen. Menschen treten ständig in Beziehung zur Welt: Wenn sie fragen, wer sie sind, einem Menschen begegnen oder wenn sie ihr Smartphone benutzen. Ihr Verhältnis zu Mensch und Umwelt beeinflusst ihr Handeln. Aber wie begegnen die Menschen des 21. Jahrhunderts sich selbst, wie der Natur, die sie zerstören, und der Technik, die sie umgibt? Eine Antwort könnte in einer weiteren Frage liegen. Die Zuschauer:innen, die Spieler:innen und eine lernfähige Maschine begeben sich gemeinsam auf die Suche nach einer (Denk-) Figur. Sie fragen: Was ist ein Käthchen von Heilbronn? 
  • 17:30 - 18:30 Uhr
    PAUSE
  • 18:30 - 20:00 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #10

    Ein Speedvortrag der Designerin und Literaturwissenschaftlerin Christina Zimmer
    Englische Simultanübersetzung

    FOUNDING AN INTERNATIONAL UNIVERSITY FOR PERFORMING ARTS 
    In englischer Sprache
    Seit dem Beginn der Konferenz haben Studierende der Theaterakademie August Everding und der europäischen Partnerhochschulen des E:UTSA-Netzwerks (Europe: Union of Theatre Schools and Academies) gemeinsam mit dem DasArts-Coach Manolis Tsipos daran gearbeitet, ein Manifest für eine INTERNATIONAL UNIVERSITY FOR PERFORMING ARTS der Zukunft auf dem Reißbrett zu entwerfen. In einer Skizze stellen sie ihre ideale Hochschule vor. Im Anschluss Q & A. 
    Moderation: Manolis Tsipos DasArts-Coach
    Mit: Studierenden der Theaterakademie August Everding und anderer E:UTSA-Hochschulen 
  • 20:00 - 21:30 Uhr
    SPECULATIVE THINKING. Visionen für die Zukunft #11

    Ein Speedvortrag des Dramaturgie-Studierenden Johannes Hebsacker 
    Englische Simultanübersetzung

    OPEN TABLE: KULTURPOLITIK OF THE FUTURE  
    Englische Simultanübersetzung
    Die Transformationsforderungen für die Zukunft sind groß: Mehr Diversität, mehr Inklusion, mehr Nachhaltigkeit, mehr Digitalisierung, mehr Internationalisierung. Das sind nur einige der kulturpolitisch geforderten transformatorischen Handlungsfelder, denen sich der Kunst- und Kulturbetrieb stellen muss. Was jahrzehntelang versäumt wurde, soll am Besten heute schon gelebte Realität sein. Eine atemlose Aufholjagd hat begonnen. Welche Transformationsprozesse sind notwendig und wie können diese kulturpolitisch gesteuert werden? Wie kann eine konstruktive Zusammenarbeit von Kulturverwaltungen und Kulturinstitutionen aussehen? 

    Moderation: Georg Diez Journalist, Autor, Editor in Chief The New Institute
    Mit: Hans-Jürgen Drescher Präsident Theaterakademie August Everding, Ute Gröbel Dramaturgin, Leiterin Theater HochX, Lisa Jopt Präsidentin der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger, Julia Lehner Vorsitzende des Landesverbands Bayern des Deutschen Bühnenvereins, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Nürnberg, Julian Warner Kulturanthropologe, Leiter Brechtfestival Augsburg und Projekt 2022 der MetropolRegion Stuttgart, Jonas Zipf Regisseur, Publizist, Kulturmanager
  • 20:00 - 21:45 Uhr
    URAUFFÜHRUNG ALS VIDEOPRODUKTION
    TRANSSTIMME
    Oper in zwei Akten nach einer Geschichte von Fabià Santcovsky
    Libretto Anja Hilling
    Regie/Bühne/Bildregie/Schnitt Blanka Rádóczy
    Ein Paar führt eine auf allen Ebenen harmonische und sinnliche Beziehung. Zwischen beiden gibt es ein nahezu tägliches Ritual, bei dem sie für ihn singt und mit der Kraft ihrer Stimme quasi ein neues Universum für beide schafft. Als sie allerdings krank wird und zu verstummen droht, verschiebt sich der Fokus für sie auf die Erhaltung ihrer Stimme, für die sie schließlich sogar die experimentellste Behandlung in Kauf nimmt. Während sie nach dem Eingriff ungeahnte stimmliche Möglichkeiten erhält und ihre Wahrnehmung eine neue Dimension erfährt, entfernt sie sich gleichzeitig von ihm – plötzlich scheinen unsagbare Universen zwischen ihnen zu liegen.
    In Transstimme fragt Fabià Santcovsky sowohl nach der existenziellen Bedeutung der menschlichen Stimme für die Identität des Menschen als auch nach den Risiken eines technischen Optimierungswahns. Mit seinem an mythologische Stoffe wie »Pygmalion«, aber auch an den Allmachtswahn eines Faust erinnernden Musiktheaterstücks beleuchtet er die fragwürdigen technologischen Entwicklungen unserer Gegenwart und ihre Auswirkungen auf unsere menschlichen Beziehungen.
    In Kooperation mit der Münchner Biennale  - Festival für Neues Musiktheater
    Dauer: 101 Minuten
  • 21:30 - 02:00 Uhr
    FUTURE WILL NEVER END – PARTY MIT COMMON GROUND

    Das Kunst- und Sozialraumkollektiv Common Ground lädt zur Party