Die Zukunftskonferenz.

Learning for the future

DIE ZUKUNFTSKONFERENZ. Learning for the future

15. – 17. Juni 2022 Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater, München

Wie sieht das Theater im Jahr 2040 aus?

Gesellschaftliche und politische Entwicklungen machen auch vor dem Theater nicht halt – und dieses soll nicht nur reagieren, sondern auch proaktiv Vorgaben machen. Wie sieht sie aus, die Zukunft des Theaters? Und was muss die Ausbildung dafür leisten? Welche Fragestellungen, Herausforderungen und Visionen eröffnen sich für die darstellenden Künste? Wie können sich die nächsten Generationen von Theaterschaffenden ermächtigen, ihre eigene Zukunft zu gestalten?

Unsere Gegenwart ist geprägt von einem tiefgreifenden kulturellen Umbruch. Die Folgen des Klimawandels, die globale Migration, das Fortschreiten antidemokratischer Tendenzen, die zunehmende Stärke totalitärer Regimes, aber auch die digitale Revolution haben zu tiefgreifenden existenziellen Verunsicherungen und zur Wahrnehmung der gesellschaftlichen Gegenwart als Tiefenkrise geführt. Die Pandemie hat dabei als Verstärker fungiert und sichtbar gemacht, dass wir uns schon geraume Zeit in einer systemischen Krise befinden, die sich mit den Mitteln herkömmlicher Politik nicht bewältigen lässt. Wie geht es also weiter?

Vom 15. bis zum 17. Juni 2022 wollen wir Kultur- und Theaterschaffende gemeinsam mit internationalen Studierenden und Lehrenden über alternative Zukunftsentwürfe nachdenken. Statt die immer gleichen dystopischen Szenarien zu reproduzieren, wollen wir gemeinsam nach Utopien forschen und überlegen, wie Möglichkeitsräume eröffnet und kreative Potenziale genutzt werden können. 

Den zentralen Diskursort bilden Open Tables. In offenen Gesprächsformaten sind Studierende und Expert:innen eingeladen, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und den Blick nach vorne zu richten. Den Besucher:innen steht jederzeit frei, sich unmittelbar an den Gesprächen zu beteiligen. Zusätzlich dazu bieten Table Talks die Möglichkeit, in überschaubaren Gesprächsgruppen in einen direkten Austausch mit Künstler:innen und Kulturschaffenden zu kommen, die bereits an alternativen Ideen arbeiten. Flankiert werden die Gesprächsformate von der Reihe Speculative Thinking, einer Ideenbörse, in der Expert:innen aus benachbarten Disziplinen in Speed-Vorträgen ihre Vision für 2040 vorstellen werden. Neben den Diskursveranstaltungen finden zahlreiche Workshops und Crashkurse statt. Künstlerische Interventionen, Konzerte und Partys ergänzen das Programm.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Einzelne Veranstaltungen werden in englischer Sprache stattfinden bzw. simultan übersetzt. 

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Kooperationen

In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, dem Deutschen Bühnenverein und der Dramaturgischen Gesellschaft sowie den Partnerhochschulen und internationalen Netzwerken der Theaterakademie August Everding
 

Mitwirkende

Gesamtkonzeption:Prof. Hans-Jürgen Drescher
Kuration: Daniel Richter, Antonia Leitgeb
Mitarbeit Kuration: Daphne Ebner
Produktionsleitung: Inge Schielein, Constanze Sünwoldt
Öffrentlichkeitsarbeit: Dr. Sabrina Betz, Irina Kinzner
Technische Leitung:Peter Dültgen, Hannes Neumaier, Igor Belaga
Disposition:Jochen Krug