Donnerstag, 21. Mai 2020

FUTURE FICTION

Am ersten Tag der Konferenz heißt es vor allem entspannt zusammenkommen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Der Eröffnungstag steht unter der Überschrift Future Fiction. Gemeinsam sollen mögliche Zukünfte entworfen und diskutiert werden, indem spekulative, teils provokative Szenarien geschaffen werden. In einem Future Slam werden Studierende, Künstler*innen, Kulturschaffende und Wissenschaftler*innen um die originellste Idee für ein Theater der Zukunft ringen, bevor kollektiv die Ärmel hoch gekrempelt werden und im Rahmen eines Future Dinners in Tischgesprächen an möglichen Zukunftsszenarien gearbeitet wird. Und wer mag, kann danach noch den Tanzstil der Zukunft bei der Opening Party kreieren.


Freitag, 22. Mai 2020

STRATEGIEN FÜR DIE ZUKUNFT

Am zweiten Tag der Konferenz geht es in der Zukunftsakademie um das Zusammenarbeiten und darum, Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Welche Ausbildung braucht ein zukünftiges Theater? Welche Maßnahmen und Veränderungen sind erforderlich, um die fiktiven Zukunftsszenarien des Vorabends zeitnah realisieren zu können? Nach einem Reality Check werden Expert*innen ihre Erfahrungen und ihr Wissen in Workshops, künstlerischen Sessions, Round Tables, Best-Practice-Beispielen und partizipativen Diskussionsrunden zur Verfügung stellen, um dies in einer größeren Gruppe zu diskutieren und um vielfache Perspektiven zu erweitern. Da die Zukunft abstrakt und unübersichtlich ist, richten wir den Fokus auf die Reichweite individueller Möglichkeiten, Dinge zu verändern. Ausschnitthaft setzen sich die Arbeitsgruppen mit konkret gefassten Themen im Spektrum von Gender, Inklusion, Diversität, Internationalisierung, Digitalisierung und sozialer Arbeitspraxis auseinander. Und auch am zweiten Tag soll das Party Feeling am Abend nicht zu kurz kommen.


Samstag, 23. Mai 2020

INTERDISZIPLINÄRE ARBEITSTECHNIKEN UND ENTGRENZTE ÄSTHETIKEN

Bevor am dritten Tag der Konferenz Resümee gezogen und sich gegenseitig für die Zukunft des Theaters und der Ausbildung gestärkt wird, richten wir in Kooperation mit der Münchener Biennale den Blick über den Spartenrand hinaus und fragen nach den Einflüssen von Digitalisierung und neuen Medien auf das Theater. Im Fokus werden interdisziplinäre Arbeitstechniken und entgrenzte Ästhetiken stehen. Wie lässt sich unsere komplexer werdende Welt und ihre heterogenen Erscheinungsformen mit den Mitteln unterschiedlicher Kunstformen erzählen? Welchen Zugang ermöglichen interdisziplinäre und transmediale Kunstwerke? Welche technischen Voraussetzungen und Kompetenzen sind dafür erforderlich und wie können diese im Rahmen einer Ausbildung erworben werden? Renommierte internationale Künstler*innen werden über neue Möglichkeitsräume in der Kunst, Herausforderungen und zukunftsweisende Potentiale gattungsübergreifender Kunstformen sprechen.

I Saw the Future.

Das Programm der Konferenz wird ab März fortlaufend ergänzt. Die Veranstaltungen werden teilweise in deutscher und englischer Sprache sein. Die Konferenz beginnt am 21. Mai 2020 um 14 Uhr und endet am 23. Mai 2020 um 17 Uhr.