Die Zukunftskonferenz.

Learning for the future

DIE ZUKUNFTSKONFERENZ. Learning for the future

14. – 17. Juni 2022 Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater, München

Im Mai letzten Jahres sahen wir uns aufgrund der Pandemie gezwungen, unsere seit langem in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, dem Deutschen Bühnenverein, der Dramaturgischen Gesellschaft sowie den Partnerhochschulen und internationalen Netzwerken der Theaterakademie August Everding für Mai 2020 geplante FACHKONFERENZ ZUR ZUKUNFT DER AUSBILDUNG FÜR DAS THEATER abzusagen und einen neuen Termin dafür zu suchen.

Es wird Juni 2022 werden, bis wir – hoffentlich – auf der sicheren Seite sind, um umsetzen zu können, was wir uns vorstellen: Mit neuen Formen der Kommunikation und Moderation Begegnungsräume zu schaffen, in denen Studierende, Lehrende und Theaterschaffende gemeinsam aktuelle Tendenzen in den Darstellenden Künsten aufspüren und auf die Suche nach Visionen für das Theater und die Ausbildung der Zukunft gehen können. Digitalität, Plurimedialität, Internationalität, Diversität, Inklusion, gesellschaftlicher und politischer Wandel – aber auch Arbeits- und Umgangsformen und die Auswirkungen der Pandemie auf unsere Künste sind dabei mögliche Parameter. 

Wie sieht das Theater im Jahr 2040 aus?

Gesellschaftliche und politische Entwicklungen machen auch vor dem Theater nicht halt – und dieses muss reagieren. Wie sieht sie also aus, die Zukunft des Theaters? Und was muss Ausbildung leisten für dieses Theater? Welche Fragestellungen, Herausforderungen und Visionen eröffnen sich für die darstellenden Künste? Wie kann sich die nächste Generation von Künstler*innen ermächtigen, ihre eigene Zukunft zu gestalten? Im Fokus der Konferenz stehen die Herausforderungen und Visionen einer neuen Generation von Theatermacher*innen und die Fragen: Wie kann man ihre Forderungen möglich machen? Wie kann man bestehende Strukturen umbauen, Institutionen öffnen und andere Arbeitsweisen erproben? Welche Fragestellungen, Herausforderungen und Visionen eröffnen sich für die darstellenden Künste? Wie kann sich die nächste Generation von Künstler*innen ermächtigen, ihre eigene Zukunft zu gestalten?

Die Zukunft ist vielfältig

Internationale Studierende, Lehrende, Theatermacher*innen treffen auf Expert*innen aus Theaterwissenschaft, Soziologie, Zukunftsforschung, Digitalisierung, Bildender Kunst und vielen anderen Disziplinen, denn die Zukunft des Theaters ist vor allem eines: vielfältig. Während der Konferenz werden alle Teilnehmer*innen zu Zukunftsforscher*innen und Change-Agent*innen, die in performativen und diskursiven Laborformaten ihr individuelles Wissen und ihre persönlichen Erfahrungen teilen und Szenarien für mögliche Zukünfte erproben. Unterschiedliche Begegnungs- und Gesprächsformate bieten die Möglichkeit, sich aktiv auf Augenhöhe in die Diskussion über das Theater und die Ausbildung von morgen einzubringen und gemeinschaftlich kreative Ansätze oder Problemlösungen zu erforschen und persönliche Netzwerke gezielt zu erweitern. Jenseits tradierter Muster der Faktenvermittlung unternimmt die Konferenz in einem hierarchie- und spartenfreien Raum den Selbstversuch, alternative Arbeitsweisen zu erproben. Durch ihre netzwerkartige Struktur kann jede*r Teilnehmende aus einer Vielzahl an Themen auswählen und entsprechend eigener Interessen Schwerpunkte setzen. Umrankt werden die einzelnen Veranstaltungen von künstlerischen Interventionen, die zuvor von Studierenden eingereicht werden konnten.