Die Zukunftskonferenz.

Leider bleibt uns angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise nichts anderes übrig, als unsere ZUKUNFTSKONFERENZ an der Theaterakademie August Everding vom 21. bis 23. Mai 2020 zu verschieben.

Diese Entscheidung ist uns allen außerordentlich schwer gefallen. Doch nach Prüfung aller Optionen und angesichts dessen, dass die aktuelle Pandemie eine Planungssicherheit unmöglich macht, haben wir uns für diese Verschiebung entschieden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist klar, dass wir unter den gegebenen Umständen keine Konferenz auf Basis sozialer Interaktion und demokratischer Partizipation realisieren könnten, die unseren Kooperationspartner*innen, den Studierenden und unseren Gästen sowie unserem eigenen Anspruch an eine Vision für ein zukünftiges Theater und die zugehörige Ausbildung gerecht werden könnte.

Wir suchen bereits nach Lösungen und hoffen, dass wir die Konferenz im kommenden Jahr unter neuen Vorzeichen realisieren können. Sobald die Planungen hierfür konkreter sind, werden wir Sie darüber informieren.
Das Planungsteam der ZUKUNFTSKONFERENZ bedankt sich für das große Interesse und die vielen Ideen, Anregungen und Zusagen. Wir hoffen, Sie alle spätestens 2021 bei uns begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße
Prof. Hans-Jürgen Drescher im Namen des gesamten Planungsteams der ZUKUNFTSKONFERENZ

Wie sieht das Theater im Jahr 2030 aus?

Gesellschaftliche und politische Entwicklungen machen auch vor dem Theater nicht halt – und dieses muss reagieren. Wie sieht sie also aus, die Zukunft des Theaters? Und was muss Ausbildung leisten für dieses Theater? Welche Fragestellungen, Herausforderungen und Visionen eröffnen sich für die darstellenden Künste? Wie kann sich die nächste Generation von Künstler*innen ermächtigen, ihre eigene Zukunft zu gestalten? Im Fokus der Konferenz stehen die Herausforderungen und Visionen einer neuen Generation von Theatermacher*innen und die Fragen: Wie kann man ihre Forderungen möglich machen? Wie kann man bestehende Strukturen umbauen, Institutionen öffnen und andere Arbeitsweisen erproben? Welche Fragestellungen, Herausforderungen und Visionen eröffnen sich für die darstellenden Künste? Wie kann sich die nächste Generation von Künstler*innen ermächtigen, ihre eigene Zukunft zu gestalten?

Die Zukunft ist vielfältig

Internationale Studierende, Lehrende, Theatermacher*innen treffen auf Expert*innen aus Theaterwissenschaft, Soziologie, Zukunftsforschung, Digitalisierung, Bildender Kunst und vielen anderen Disziplinen, denn die Zukunft des Theaters ist vor allem eines: vielfältig. Während der Konferenz werden alle Teilnehmer*innen zu Zukunftsforscher*innen und Change-Agent*innen, die in performativen und diskursiven Laborformaten ihr individuelles Wissen und ihre persönlichen Erfahrungen teilen und Szenarien für mögliche Zukünfte erproben. Unterschiedliche Begegnungs- und Gesprächsformate bieten die Möglichkeit, sich aktiv auf Augenhöhe in die Diskussion über das Theater und die Ausbildung von morgen einzubringen und gemeinschaftlich kreative Ansätze oder Problemlösungen zu erforschen und persönliche Netzwerke gezielt zu erweitern. Jenseits tradierter Muster der Faktenvermittlung unternimmt die Konferenz in einem hierarchie- und spartenfreien Raum den Selbstversuch, alternative Arbeitsweisen zu erproben. Durch ihre netzwerkartige Struktur kann jede*r Teilnehmende aus einer Vielzahl an Themen auswählen und entsprechend eigener Interessen Schwerpunkte setzen. Umrankt werden die einzelnen Veranstaltungen von künstlerischen Interventionen, die zuvor von Studierenden eingereicht werden konnten.