Verschoben! - Medea 2020

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VERSCHOBEN! - MEDEA 2020

Nach "Medea" von Jean Anouilh

Schauspiel

Veranstalter: Bayerische Theaterakademie

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Nach Abstimmung der Intendanten der Bayerischen Staatstheater mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst muss der Vorstellungsbetrieb aller Staatstheater in Bayern bis einschließlich 28. Februar 2021 eingestellt werden. Dies betrifft auch die Vorstellungen von Medea 2020 am 12. und 13. Februar.

Medea ist isoliert, ausgestellt, seit jeher gefangen im faszinierten Blick der Außenwelt auf sie, auf ihr Wesen, auf ihre Entscheidungen, die sie fasst, nachdem sie auf der Flucht vor ihren gemeinsamen Verbrechen von ihrem Mann und Komplizen Jason in Korinth verraten wird. In Jean Anouilhs reduzierter und verdichteter Bearbeitung des griechischen Mythos (Deutsch von Franz Geiger) liegt der Ursprung der Katastrophe in der psychologisierten Aufarbeitung der Beziehung zwischen Medea und Jason. Regisseurin Diana Merkel verortet die Konfrontation nach dem Vorbild einer Performance von Marina Abramovic und Ulay in einem musealen Raum und denkt den Konflikt neu.

In Kooperation mit

Besetzung

Mitwirkende

Nikita Gibalenko
Videoprojektion
Georg Boeshenz
Licht
Matthias Schaaff
Ton
Stefan Arndt
Video-Operator
Benjamin Merz
Mit

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