Asozialisierungsprogramm

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ASOZIALISIERUNGSPROGRAMM

Immersives Theaterprojekt

Theaterabend

Veranstalter: Bayerische Theaterakademie

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Woran denken wir, wenn wir das Wort „asozial” hören? An Dosenbier, billige Zigaretten, Jogginganzüge und Fliesentische? An Fußballfans, Obdachlose oder people of colour – auch wenn wir uns dafür in der nächsten Sekunde schämen? Denken wir an Konzentrationslager und die Shoah, weil Menschen seinerzeit als „asozial“ verfolgt wurden? Oder fangen wir an, darüber nachzudenken, was eigentlich „sozial” sein soll? Sozialstaat? Soziale Marktwirtschaft? SPD? Diese gesellschaftliche Norm, die uns alltäglich überall begegnet? Was ist möglich geworden, weil sich Menschen seit jeher solchen Normen entgegengesetzt haben? Wer ist eigentlich so richtig „assi” und wieso ist man es selbst so ungern? Welcher soziale Körper, welches „Wir" ist gemeint, wenn „asozial“ auch Befreiung bedeuten kann?
Asozialisierungsprogramm ist ein immersives Wunderland der Zerstörung.

Es handelt sich um eine barrierefreie, begehbare Installation (Altersempfehlung ab 14 Jahren).

Die Werkeinführung findet um 19 Uhr statt.

Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie für Musik- und Sprechtheater, Performative Künste (Leitung: Prof. Sebastian Baumgarten)

Termine & Tickets

Dezember 2022

Besetzung

  • Inszenierung Carolin Wirth, Ensemble
  • Bühne und Kostüme Carolin Wirth
  • Dramaturgie Maria Leitgab, Thalia Schoeller
  • Performance Adele Vorauer, Anna Lena Bucher, Sara Ladwig (Diosa), Oleksandr Palamarchuk, Volodymyr Melnykov, Vitaliy Korobovsky
  • Statisterie Veronika Haider, Isabella Cebrian
  • Musik Lukas Stipar
  • Maske Lina Dengg
  • Regieassistenz Constantin Bombelli
  • Künstlerische Mitarbeit (Raum) Ely Gruber
  • Inhaltliche Mitarbeit Ida Schelenz, Eva Lucia Grieser, Sascha Kölzow
  • Mentorat Wenzel Winzer
  • Video Constantin Bombelli
  • Video und Animation Anna Luisa Schmidt
  • Video Operator Stefan Arndt, Jakob Ströher
  • Licht Bernd Gatzmaga
  • Ton Milan Belaga