Projektarbeit

Einen wichtigen Teil der Ausbildung an der Theaterakademie August Everding bilden Projektarbeiten, bei denen die Studierende sich künstlerisch austauschen und praktische Erfahrungen sammeln können. Ausgewählte Projekte stellen wir im Folgenden vor.

Premiere 15. Februar 2018
Großes Haus im Prinzregententheater

Musikalische Leitung Wayne Marshall
Künstlerische Gesamtkonzeption und -leitung Hardy Rudolz
Ausstattung Angelika Höckner
Dramaturgie Christof Kaldonek
Licht Georg Boeshenz
Ton Miriam Reinhardt, Christian Späth, Matthias Schaaff
Video Thilo David Heins
Maske Lea Eberhardt, Katharina von Wechmar, Laura Breckner, Clara
Bonnen, Luna Kaiser, Sabeth Jimenez Kelwing, Pia Leinberger, Selina
Schardt
Produktionsleitung Denis M. Rudisch
Bühnenbildassistenz Silvia Maradea
Kostümassistenz Christina Vogel
Inspizienz Marc Brinckmann
Beleuchtungsinspizienz Laura Imsirovic
Musikalische Einstudierung Christoph Weinhart, Oresta Cybriwsky, Manfred
Manhart, Liviu Petcu
Bewegungscoach Eckhard Paesler, Sophie Mefan
Technischer Produktionsleiter Roman Fliegel
Künstlerische Produktionsleitung Matthias Gentzen, Alexandra Zöllner
Mit Jennifer O'Loughlin, Julian Schier, Jeong Meen Ahn, Céline Akcag, Elene
Khonelidze, Christian Lange, Tianji Lin, Natalya Boeva, Kathrin Zukowski,
Irakli Atanelishvili, Bavo Orroi, Réka Kristof, Lean Fargel, Chris W. Young,
Joana Lissai, Daniel Wagner, Patrizia Unger, Tamara Pascual, Tobias
Stemmer, Amber-Chiara Eul, Martina Oliveira, Naomi Simmonds, Sarah K.
Martlmüller, Christian Bock, Edward Roland Serban, Florian Koller, Wiebke
Isabella Neulist, Miriam Neumaier, Johannes Osenberg

"Bernstein sein heißt: Dirigent, Komponist, Pianist, Autor, Lehrer, Fernseh-, Pult- und Gesellschaftsstar zu sein", so umschrieb August Everding treffend die mitreißende Persönlichkeit des Ausnahmekünstlers Leonard Bernstein. In seinem Wunsch, alle Menschen mit Musik zu umarmen, sah er sich "always marching for something" - auf der Suche also nach einer musikalischen Sprache, die die Unterscheidung zwischen ernster und unterhaltender Musik hinfällig machte. Happy Birthday, Lenny zeigt einen Querschnitt durch seine Bühnenwerke, in denen sich sowohl die jungen Musicaldarstellerinnen und -darsteller als auch die angehenden Opernsängerinnen und -sänger der Theaterakademie mit dem Münchner Rundfunkorchester zu einer musikalischen Hommage anlässlich des 100. Geburtstags von Leonard Bernstein vereinen.

Auf dem Programm standen Auszüge aus On the TownWonderful TownMassPeter PanCandideTrouble in TahitiA Quiet Place, 1600 Pennsylvania Avenue und natürlich der West Side Story.

Musical von Adam Gwon

Premiere: 08. November 2017
Akademietheater Mitte

  • Musikalische Leitung Kai Tietje
    Regie Stefan Huber
    Bühne und Kostüme Saskia Wunsch
    Dramaturgie Julia Jordà Stoppelhaar, Julia Schinke
    Warren Johannes Osenberg
    Deb Wiebke Isabella Neulist
    Jason Timothy Roller
    Claire Miriam Neumaier

  • Das Musical Ordinary Days zeigt in mitreißenden Szenen vier junge New Yorker auf der Suche nach Liebe, Glück und Erfüllung. Doch wo findet man das alles in den Wirren des Alltags zwischen Doktorarbeit, Job, Beziehung und Taxisuche mitten in Manhattan? Deb, Warren, Claire und Jason sind alle auf ihrer ganz eigenen Suche, und manchmal kreuzen sich dabei ihre Wege. Spannungsgeladen, nachdenklich und mit einer großen Portion Humor versuchen sich die vier ihren Zielen zu nähern.

    Der Komponist und Librettist Adam Gwon, der im Magazin The Dramatist als "one of 50 to watch" gefeiert worden ist, schuf realistische Figuren und musikalisch abwechslungsreiche Nummern.

Musical von Stephen Flaherty
Buch und Songtexte von Lynn Ahrens
Nach dem Roman von Francine Prose
Deutsch von Roman Hinzev

Premiere: 12. Juli 2017
Akademietheater Mitte

Musikalische Leitung und Einstudierung Liviu Petcu
Inszenierung Frieder Kranz
Choreographie Timo Radünz
Dramaturgie András Borbély T.
Gesamtleitung Marianne Larsen

Mit Timothy Roller, Tobias Stemmer, Miriam Neumaier, Patrizia Unger, Johannes Osenberg, Tamara Pascual, Daniel Wagner, The Glorious Orchestra

Die Glorreichen Sieben treten wieder in Aktion, diesmal jedoch ohne Waffen: Sie haben nur ihre Masken, ihren Humor und ihre Leidenschaft zur Improvisation dabei. Obwohl die sieben Schauspieler der Theatertruppe "I Gloriosi" ihre besten Zeiten längst hinter sich haben, finden sich Arlecchino, Pantalone, Colombina, Dottore und die anderen Figuren in der italienischen Commedia dell'arte zu einer letzten grandiosen Show wieder zusammen. 
Eine "Musical-ische" Abenteuerreise beginnt!

Musical nach dem Roman von L. Frank Baum
Musik und Gesangstexte von Harold Arlen und E.Y. Harburg
Deutsch von Klaus Eidam

Premiere:
05. Mai 2017
Großes Haus im Prinzregententheater

Musikalische Leitung
Andreas Kowalewitz
Inszenierung Anatol Preissler
Bühne und Kostüme Karel Spanhak
Choreographie Gaines Hall
Künstlerische Produktionsleitung Matthias Gentzen
Regieassistenz und Abendspielleitung Wiebke Isabella Neulist

Mit Sophie Mefan, Patrizia Unger, Tamara Pascual, Johannes Osenberg, Daniel Wagner, Nils Klitsch, Katharina Wollmann, Amber-Chiara Eul, Martina Oliveira, Sarah K. Martlmüller, Naomi Peil, Florian Koller, Edward Roland Serban, Christian Bock, Tobias Stemmer, Münchner Rundfunkorchester

Durch einen Wirbelsturm wird die kleine Dorothy mit vielen anderen Kindern aus ihrer Heimat vertrieben und landet an einem Ort, den sie nur dank ihrer Fantasie erträgt. Zusammen mit ihrem Hund Toto macht sie sich also auf in das bunte Reich des großen Oss. Denn nur der Zauberer Oss soll in der Lage sein, sie wieder nach Hause zu bringen. Außergewöhnliche Gestalten helfen ihr dabei, den Zauberer zu finden: eine Vogelscheuche, ein Blechmann, ein Löwe u.a. Sogar mit einer bösen Hexe muss sie fertig werden. Oder hat Dorothy am Ende doch alles nur geträumt...?

Premiere: 18. März 2017
Silbersaal im Deutschen Theater

Musikalische Leitung und Einstudierung: Christoph Weinhart
Inszenierung: Frieder Kranz
Choreographie: Gaines Hall
Bühne und Kostüme: Christl Wein-Engel
Künstlerische Produktionsleitung: Matthias Gentzen
Regieassistenz und Abendspielleitung: Lili König

Mit Timothy Roller, Miriam Neumaier

"Heirate mich - aber nur ein bisschen!" könnte das Motto vieler heutiger Großstadtmenschen lauten. Zwei von diesen nimmt eine neue Folge der Reihe Masterclass im Silbersaal des Studiengangs Musical in Kooperation mit dem Deutschen Theater unter die Lupe: In Heirat mich ein bisschen geht es um die menschliche Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, nach Vertrauen und Liebe - aber auch um Abgrenzung, Misstrauen und das Streben nach unbegrenzter Freiheit. Wir blicken in ein Kaleidoskop menschlichen Verhaltens, das nicht durch äußere Handlungen, sondern durch Atmosphären, Stimmungen, Träume und Ängste zusammengehalten wird. Jenseits der Worte verflüchtigen sich die Missverständnisse, und es beginnt die Hoffnung.

Hinter dem Titel Heirat mich ein bisschen verbergen sich 16 Songs des Musical-Altmeisters Stephen Sondheim. 16 Songs aus 25 Jahren, jeder für sich ein kleines Meisterwerk, jeder ein Dokument seiner Entstehungszeit und doch unsterblich - eine kleine Schatztruhe voller Schnipsel, die es nicht in eines der großen Sondheim-Musicals wie Company oder A Little Night Music geschafft haben und doch ihre Zeit überdauerten.

Ein melancholischer und doch vergnüglicher Abend mit zwei Menschen, die uns durch ihre Lieder an ihren Phantasien und Wünschen und an ihrem unsterblichen Traum von einem anderen, einem reicheren und bewegteren Leben teilhaben lassen.

Musical von Andrew Lippa
Buch von John August
Übersetzung von Nico Rabenald

Premiere: 10. November 2016
Prinzregententheater

Musikalische Leitung:
Tom Bitterlich
Regie: Andreas Gergen
Choreographie: Danny Costello
Bühne und Projektionen: Sam Madwar
Kostüm: Ulli Kremer
Maske: Daniel Riedl
Dramaturgie: Antonia Leitgeb, András Borbély T.

Big-Fish-Orchestra

Mit
 Benjamin Oeser, Matias Lavall, Theresa Weber, Wiebke Isabella Neulist, Julia-Elena Heinrich, Robert Lankester, Johannes Osenberg, Nicolo Soller, Claudio Gottschalk-Schmitt, Cem Lukas Yeginer, David Pereira, Nils Klitsch, Katharina Wollmann, Tobias Stemmer, Daniel Wagner, Tamara Pascual, Sophie Mefan, Patrizia Unger, Valerie Luksch, Laura Pfister, Valentina Inzko Fink, Lisa Rothhardt, Robin Ziegert, Kamil Alexander Zadlo, Leon Winter, Miles Benson


Hexen, Riesen, Nixen und vieles mehr: Wenn Edward aus seinem Leben erzählt, geht es märchenhaft und bunt zu. Doch was ist Realität, was Imagination? Für seinen Sohn, den Pragmatiker Will, ist die Sache zunächst klar: Sein Vater ist ein Hochstapler. Doch als er dessen fantastischen Geschichten auf den Grund geht, findet er in seinem Vater doch einen Helden: "den großen Fisch in seinem Teich". Wird es Will schließlich gelingen, die Welt durch die Augen seines Vaters zu sehen?

Mit der Produktion von
Big Fish im Prinzregententheater wird der Broadway-Erfolg von John August und Andrew Lippa zum ersten Mal überhaupt in Deutschland zu sehen sein. Die Musical-Adaption von Tim Burtons Fantasy-Meisterwerk aus dem Jahr 2003 steht der filmischen Vorlage in nichts nach: eine farbenprächtige Tragikomödie über den Zauber des Erzählens - gespielt, gesungen und getanzt von den Musical-Studierenden der Theaterakademie August Everding!

Musik: Jimmy Roberts
Buch: Joe DiPietro
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Bühne und Kostüme: April Hailer
Einrichtung: April Hailer
Inszenierung: April Hailer
Violine: Felix Kay Weber

Mit Lisa Rothhardt, Laura Pfister, Johannes Osenberg, Wiebke Isabella Neulist, Valerie Luksch, Robert Lankester, Claudio Gottschalk-Schmitt, Nicolo Soller

Spielszenen, Solosongs und Ensembles schaffen ein komödiantisches Kaleidoskop menschlichen Liebeslebens: Mit Musik von Klassik über Blues und Gospel bis hin zu Rock und Pop werden so Geschichten vom ersten romantischen Rendevouz bis hin zu dramatischen Trennungsszenarien erzählt - reduziert und dennoch stimmungsvoll begleitet von Violine und Klavier.
8 Musicalstudierende der Theaterakademie August Everding in 50 Rollen - ein spritziges Revue im historischen Silbersaal des Deutschen Theaters München.

Musikalische Leitung: Christoph Weinhart
Inszenierung: Frieder Kranz
Ausstattung: Christl Wein-Engel
Choreographie: Volker Michl

Mit Valentina Inzko Fink, Matias Lavall, Benjamin Oeser, Johannes Osenberg


Ein Abend mit Liedern, Gedichten und Szenen über die Liebe, das Geld und die menschlichen Verhältnisse - aus Anlass des 60. Todestages Bertolt Brechts.

Mit Vertonungen von Kurt Weill, Hanns Eisler, Paul Dessau, Christoph Weinhart u.a.

"Lasst uns wieder neugierig werden auf Bertolt Brecht, dieses Schriftsteller-Genie, das am 10. Februar 1898 in Augsburg zur Welt kam, mit 15 Jahren ein Theaterstück mit dem Titel Die Bibel schrieb und der als reifer Mann auf eine Frage nach seiner Lieblingslektüre als Antwort gab: Sie werden lachen, die Bibel." (Nina Hagen)

Regie: Frieder Kranz 
Musikalische Gesamtleitung: Christoph Weinhart 
Komposition: Alexander Maschke, Dominik Schuster
Choreografie: Katja Wachter 
Bühne und Kostüme: Christl Wein-Engel
Dramaturgie: Katharina Nay

Mit: Oliver Floris, Julia-Elena Heinrich, Matias Lavall, Benjamin Oeser, Fabian Raup, Lisa Rothhardt, Rainer Siegenthaler, Nico Soller, Theresa Weber, Noah Wili 

Was haben Christopher Marlowe und Sting gemeinsam? Nichts. Außer der Tatsache, dass Stings Zeilen

I guess I´m always hoping that you`ll end this reign,
But it´s my destiny to be the king of pain

sehr treffend die Gemütslage beschreiben, in der sich der König  in Christopher Marlowe‘s Stück Edward II. befindet. Durch das Aufeinandertreffen von englischer Dramatik aus dem 16. Jahrhundert und Musik des britischen Musikers Sting entsteht ein Raum, der dazu einlädt, die Geschichte Edwards II. neu zu erleben.

Intendantenvorsprechen

Musik und Liedtexte Stephen Sondheim
Buch
James Lapine, Deutsch von Michael Kunze

Premiere: 29. Oktober 2015, 20.00 Uhr
Deutsches Theater, Silbersaal
Weitere Vorstellungen: 30. und 31. Oktober 2015, 20 Uhr
Regie: Manuel Dengler
Mit Studierenden des Studiengangs Musical

Eine Kooperation des Studiengangs Musical mit dem Deutschen Theater im Rahmen der neuen Reihe "Masterclass im Silbersaal"
Im Mittelpunkt von Manuel Denglers Regiekonzept steht das konzertante Konzert. Es gibt kein Bühnenbild und nur wenige Kostüme. Der Fokus wird durch reduzierte Aktionen der Darsteller auf die Musik Sondheims gelenkt und ist von Dialogen durchbrochen. Dengler möchte so zeigen, dass ein Musical auch mit wenigen Mitteln funktionieren kann.
Das Musical von Stephen Sondheim bezieht sich auf Märchen der Gebrüder Grimm, das deutsche Libretto mit dem Titel Ab in den Wald stammt von Michael Kunze. Das Musical verbindet einzelne Grimm-Märchen mit einer Rahmenhandlung über einen Bäcker und seine Frau, die kinderlos sind und deren Wunsch, ein Kind zu bekommen, mit Hilfe einer Hexe in Erfüllung gehen kann. Dazu muss das Bäckerpaar einige Aufgaben lösen.

Musik von Andrew Lloyd Webber

Premiere: 26. November 2015, 20.00 Uhr
Deutsches Theater, Silbersaal
Weitere Vorstellungen: 27. und 28. November, 20.00 Uhr 
Mit: Antonia Welke

Eine Kooperation des Studiengangs Musical mit dem Detuschen Theater im Rahmen der Reihe "Masterclass im Silbersaal"

Neben großen Welterfolgen wie Cats und Das Phantom der Oper hat Andrew Lloyd Webber auch für kleine Bühnen geschrieben. Tell me on a Sunday ist eine One-Woman-Show, eine Tour de Force für jede Darstellerin. Masterstudentin Antonia Welke stellt sich dieser Herausforderung und geht der Frage nach, was Liebe bedeutet, wenn sie nicht nur sprichwörtlich überlebenswichtig ist.
Eine Frau allein in der Fremde, versucht in einem neuen Land Fuß zu fassen. Doch eine Aufenthaltserlaubnis bekommt man nicht so leicht und bald hängt die Hoffnung etwas zu sehr an den Männern. Eine Heirat würde ja so vieles einfacher machen…
Mit Tell me on a Sunday bringt Regisseur Martin G. Berger seine ganz eigene Version dieses Webber-Frühwerks aus dem Jahr 1982 auf die Bühne. Er inszeniert den brandaktuellen Stoff als experimentelle Installation und schafft damit inmitten des historischen Silbersaals eine ganz besondere Atmosphäre.