Ausbildungskonzept

Ansatz

Das Studium besteht im Wesentlichen aus Projektarbeit, größtenteils individuell in der Klasse oder umgesetzt als Teamarbeit in Projekten/Produktionen in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding. Die Zusammenarbeit mit Studierenden der Regie, Schauspielkunst und Dramaturgie soll nicht nur einen Praxisbezug herstellen, sondern darüber hinaus Begegnung mit anderen jungen Theaterschaffenden ermöglichen. Schwerpunkt der Ausbildung ist ein interdisziplinäres Arbeiten unter Einbezug der Bereiche Medienkunst, Architektur, Design, Sounddesign, Dramaturgie, Philosophie und Kunstgeschichte.

Unterricht

Die Arbeit des Bühnen- und Kostümbildners erfordert neben Kreativität und Kunstverstand auch ein hohes Maß an technischen Kenntnissen und Abläufen. In Workshops und Seminaren werden wichtige Grundlagen vermittelt:

  • Entwurf und Erarbeitung von Raumkonzepten
  • Umsetzung von Ideen
  • Dramaturgie und Analyse dramatischer Literatur
  • Zeichnen, Modellieren
  • Trickfilm und Video
  • Anfertigung von Kostümentwürfen
  • Herstellen von Arbeits- und Werkstattzeichnungen und Bühnenbildmodellen
  • Beleuchtungstechnik
  • Theater-, Literatur- und Kostümgeschichte

Fach- oder projektspezifische Vorträge von zeitgenössischen BühnenbildnerInnen aus dem europäischen Raum ergänzen das Studienangebot innerhalb der Klasse, zudem werden regelmäßig Theaterbesuche sowie Probenprozesse an den städtischen und staatlichen Münchner Theatern begleitet. Dabei lernen die Studenten alle wichtigen Abläufe einer Produktion vom Entwurf über die technische Realisierung bis zur endgültigen inszenatorischen Umsetzung kennen.