Premiere "Würgen des Fasans"

17. Oktober 2017 •

Blanka Rádóczy, Gewinnerin des Publikumspreises des diesjährigen Körber Studios, inszeniert mit Würgen des Fasans ihre Abschlussinszenierung an der Theaterakademie August Everding. Inspiriert ist der Abend von Ingmar Bergmans Film Die Stunde des Wolfs. Bis zum 21. Oktober ist die Produktion ab Mittwoch in der Reaktorhalle zu sehen.

Zwei Menschen, die sich in der Abgeschiedenheit begegnen, sich verlieben, ihren Alltag miteinander teilen. Doch was bedeutet schon Zweisamkeit, wenn keiner ohne Vorgeschichte ist. Welche Erinnerungen muss man einander mitteilen und wie viel kann zurückgehalten werden?

Blanka Rádóczy setzt sich in ihrer 
Abschlussinszenierung mit der komplexen Struktur zwischenmenschlicher Beziehungen auseinander, inspiriert von Ingmar Bergmans Film Die Stunde des Wolfs sowie mit Texten von Roland Barthes und Maurice Blanchot. Im Zusammenspiel mit der Musik von Patrick Schäfer entsteht ein atmosphärischer Abend über Begegnung und Erinnerung zweier Liebender an einem Ort zwischen Ferienidyll und Sumpflandschaft.

Mit ihrer Inszenierung von Pier Paolo Pasolinis Teorema wurde Blanka Rádóczy im vergangenen Sommer zum Körber Studio Junge Regie eingeladen und gewann dort den Publikumspreis. Für diese Inszenierung wurde sie außerdem in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als Nachwuchsregisseurin des Jahres nominiert.

Wir würden uns freuen, Sie zu einer der Aufführungen in der Reaktorhalle begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße
das Team der Theaterakademie

Würgen des Fasans

Mache, dass ich zu dir sprechen kann
Premiere
Mi 18.10.2017, 19.30 Uhr Ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasse
Weitere Vorstellungen
Fr 20.10.2017, 19.30 Uhr Karten
Sa 21.10.2017, 19.30 Uhr Karten
Karten € 10,- / € 5 (erm.)
Werkeinführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn
Reaktorhalle, Luisenstraße 37a

Inszenierung und Bühne Blanka Rádóczy
Kostüm Andrea Simeon
Komposition Patrick Schäfer
Dramaturgie Natalie Baudy
Schauspiel Yannik Stöbener, Natalina Muggli, Tim Mackenbrock, Lena Hilsdorf, Leonard Dick
Gesang Bavo Orroi
Schlagzeug Flurin Mück
Saxophon Vanja Sedlak
Akkordeon George Lolas
Kontrabass Daniel Pytel