Ein Versuch, sich der Liebe anzunähern / Studiengang Regie

07. Dezember 2019 •

Schauspiel mit Musik / Stückentwicklung

Die allgemeine Verzweiflung darüber, dass es schier unmöglich ist, die Liebe zu einem anderen Menschen in eigene Worte zu fassen, führt zu dem Versuch, sich über fremde Texte mitteilen zu wollen. Texte, in denen Liebe bereits einmal erfolgreich verschriftlicht worden ist. Doch trotz der gewaltigen Emotionsladung in einer Vielzahl von Gedichten, Briefen, Dramen und Tagebucheinträgen, scheint es einfach nicht machbar zu sein, die eigenen Gefühle wirklich angemessen auszudrücken. Scheitert die Sprache an der Größe dieser Aufgabe?

Eine Stückentwicklung über Liebe und die Grenzen der Sprache.


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Ein Versuch, sich der Liebe anzunähern
Schauspiel mit Musik / Stückentwicklung

Premiere
Di 17.12.2019, 19.30 Uhr

Weitere Vorstellung
Mi 18.12.2019, 19.30 Uhr

Akademietheater
Werkeinführung jeweils 19 Uhr
Karten: € 10,- / erm. € 5,-



Inszenierung  Benjamin Truong
Dramaturgie  Katharina Engel
Musikalische Leitung  Anna Hirsch
Bühne und Kostüme  Lugh Wittig
Licht  Benjamin Schmidt
Regiassistenz  Julia Wargel
Bühnenbildassistenz  Isiah Mruck

Mit Nick Dietrich, Anna Hirsch, Matthias Klenota, Luiza Monteiro, Sandra Julia Reils, Regina Speiseder und Giovanni Vicari

Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Sebastian Baumgarten)


Zum Regisseur
Benjamin Truong, geboren 1991 in Lörrach, studiert seit März 2018 Regie an der Theaterakademie August Everding (Leitung: Prof. Sebastian Baumgarten). Seinen Weg zur Bühne fand er durch den Tanz – angefangen mit Hip-Hop, LA Style und Popping. Aus der Liebe zur Bewegung, der Musik und Sprache entstand dann das Bedürfnis, eigene Welten auf der Theaterbühne entstehen zu lassen.

Erste Erfahrungen an Theaterhäusern sammelte Benjamin unter anderem 2013/14 als Hospitant am Düsseldorfer Schauspielhaus, sowie am Nationaltheater Mannheim. 2015 assistierte er bei Boris Charmatz am Haus der Berliner Festspiele. Von 2015 bis 2018 war er fester Regieassistent am Theater Basel, wo er unter anderen mit Robert Borgmann, Nora Schlocker, Kevin Rittberger, Claudia Bauer und Thom Luz zusammenarbeitete. In der freien Szene sammelte er als Assistent von Thom Luz in der Produktion Girl From The Fog Machine Factory weitere Erfahrungen.

Bisher entstandene, eigene Regiearbeiten sind:
Ein Abschied von Mario Fuchs am Théâtre de la Fabrik in Hegenheim (2015)
Life Boat nach Hitchcock am Theater Basel (2016)
Das Recht des Stärkeren, Szenische Lesung von Dominik Busch am Theater Basel (2017)
Werthers Lotte nach Johann Wolfgang von Goethe am Vorstadttheater Basel (2018)
Die Macht der Gewohnheit nach Thomas Bernhard an der Theaterakademie August Everding (2018)