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Volker Michl

Dozent/in

Beschreibung

Volker Michl

Volker Michl wurde an der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München / Heinz-Bosl-Stiftung und der Iwanson Schule für zeitgenössischen Tanz in München zum Bühnentänzer und Tanzpädagogen ausgebildet. Er arbeitete mit zahlreichen Choreografen der freien Tanzszene, war Mitglied der Iwanson Dance Company, der Laroque Dance Company Salzburg sowie der Company O Vertigo Danse in Montréal und gastierte in verschiedenen Produktionen der Bayerischen Staatsoper München und der Bregenzer Opernfestspiele. Als Mitglied der Company Stage.Works (Rui Horta) war er in der Kategorie Nachwuchstänzer der Fachzeitschrift Ballettanz nominiert und gewann mit dem Duo "Pixel" den Preis für die beste nationale Produktion Portugals. In Spanien tanzte er mehrere Jahre in der CobosMika Company und drehte dort seinen zweiten Tanzfilm Mareas – wie zuvor auch Rugas (Rui Horta), eine Produktion für das ZDF und Arte. In Das Ballhaus von Jochen Schölch war er als Schauspieler zu sehen, gastierte an der Schauburg München in verschiedenen Tanztheater-Produktionen und war als Solist und Tänzer in den Musicals Falco meets Amadeus, La Cage aux Folles und Sweeney Todd engagiert. Volker Michl war Choreografie-Assistent für das Musical Ludwig II. in Füssen (Conall Morrison und Sylvia Hase), für die Opernproduktionen Rinaldo (Jens Daniel Herzog, Opernhaus Zürich) und König Roger (David Pountney, Bregenzer Festspiele / Gran Teatre del Liceu Barcelona) und als Assistant Dance-Captain bei den europaweiten Auditions der Stage-Entertainment-Produktion Dirty Dancing an der Auswahl der Darsteller beteiligt. Choreografisch betreute er verschiedene Theaterproduktionen u.a. in München und den Soloabend Orlando Misterioso der Sopranistin Nadja Michael am Theater an der Wien. Mit Tristan und Isolde (Claus Guth, Opernhaus Zürich / Deutsche Oper am Rhein) choreografierte er seine erste Oper, gefolgt von Trouble in Tahiti (Schorsch Kamerun, Bayerische Staatsoper München), Les Contes d'Hoffmann (Grischa Asagaroff, Opernhaus Zürich), Der Ferne Klang (Jens Daniel Herzog, Opernhaus Zürich), I Masnadieri (Guy Joosten, Opernhaus Zürich) und Parsifal (Claus Guth, Gran Teatre del Liceu Barcelona / Opernhaus Zürich). In Tokio war er 2012 als Associate Director und Choreograf für die Einstudierung der Parsifal-Inszenierung von Claus Guth zuständig und betreute dessen Lohengrin, die Eröffnungsproduktion des Teatro alla Scala di Milano der Saison 2012/13. Volker Michl betreute als künstlerischer Leiter mehrere Jahre lang die Diplomarbeiten der Iwanson Schule und wurde für seine Choreografie Stabat Mater beim Tanzolymp Berlin 2012 und der International Modern Dance Competition 2013 in Seoul jeweils mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Er ist Dozent für Zeitgenössischen Tanz und Jazz Dance und regelmäßig als Gastlehrer an der Iwanson Schule, der Tanzakademie Zürich, der Theaterakademie August Everding und an der Otto-Falckenberg-Schule in München tätig. Für Florentine Kleppers Inszenierung von Arabella, eine Koproduktion der Semperoper Dresden mit den Osterfestspielen Salzburg 2014, übernahm Volker Michl die Choreografie.