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Herzlich willkommen bei der Bayerischen Theaterakademie August Everding - Ausbildungsinstitut für Bühnenberufe

REGIE, SCHAUSPIEL, MUSICAL, GESANG/MUSIKTHEATER, MASKENBILD, DRAMATURGIE, THEATER-, FILM- UND FERNSEHKRITIK, BÜHNENBILD UND BÜHNENKOSTÜM

Die Bayerische Theaterakademie August Everding begreift sich – in der Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater, der Ludwig-Maximilians-Universität, der Hochschule für Fernsehen und Film und der Akademie der Bildenden Künste – als Ort der Zukunft. Unsere Lust an dieser Theaterarbeit – als eine der vielperspektivischen Blicke –, an der Begegnung mit tradierten und gegenwärtigen Werken ist die des Forschens, Suchens, Entdeckens: Theater als Ort der Begegnung und Vermittlung von Vergangenheit und Gegenwart im Fragen nach der Zukunft, Theater als Raum des Vergegenwärtigens, der Kontemplation und des offensiven Agierens, der Konzentration und der Verausgabung, die Bühne als Ort der Auseinandersetzung zwischen gewesenen und möglichen Welten, der Unterhaltung zwischen unserer alltäglichen Erfahrung und unseren Wünschen. Geben wir diese Orte auf, in dem wir sie der Aufrechnung im vordergründigen Kosten-Nutzen-Denken überantworten, verraten wir jenen Teil unseres Lebens, der das je Unwiederbringliche als Voraussetzung unserer Existenz wach hält. Deshalb ist für uns die Bayerische Theaterakademie August Everding ein Ort der Zukunft.

Prof. Klaus Zehelein
Präsident

hamlet ist tot. keine schwerkraft

von Ewald Palmetshofer
Residenztheater München in Kooperation
mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding
Premiere: Donnerstag, 13. Juni 2013, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 23. Juni 2013, 19 Uhr, 16. Juli 2013, 20 Uhr
Marstall


Regie: Gregor Turecek; Bühne: Bettina Kirmair; Kostüme: Florian Schaumberger; Dramaturgie: Karima Wolter
Kurt: Götz Argus; Caro: Ulrike Arnold; Oli: Patrick Nellessen; Mani: James Newton; Dani: Annika Ullmann; Bine: Ines Hollinger    

Wie werden wir in zwanzig Jahren leben? - Vermutlich genauso wie heute! Denn wer möchte schon aus dem System heraus fallen? Freizeitkonsum braucht schließlich monetäre Voraussetzungen! Und warum sollte sich da jemals etwas ändern?

Diese Visionslosigkeit ist es, die Ewald Palmetshofer in seinem Drama hamlet ist tot. keine schwerkraft thematisiert. Gefangen in einer ewigen Gegenwart sind die Figuren Mani, Dani, Bine, Oli, Caro und Kurt dazu gezwungen, ihre Szenen immer wieder neu zu spielen, ihre Dialoge aus denselben, längst abgespielten Satzfragmenten zu speisen und dabei zu hoffen, dass sich irgendwann etwas ändert. Nur was? Verzweifelt werfen sich die Figuren in ihr groteskes Spiel, steigern ihre Handlungen schließlich bis ins Irrationale und versuchen krampfhaft einen Neuanfang zu erzwingen – egal wie.
Ewald Palmetshofers Familientragödiengroteske handelt von den mörderischen Verhältnissen zwischen den Generationen und von der Frage, ob ein Aufbruch möglich ist, und wenn ja, wohin.

Das Residenztheater zeigt bereits zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding die Gewinner-Inszenierung eines akademieinternen Regie-Wettbewerbs. Somit wird jungen Theaterschaffenden die Möglichkeit eröffnet, sich und ihre Arbeit im Marstall zu präsentieren.

Karten an allen Tageskassen der Bayerischen Staatstheater, (089) 2185-1970 oder online

EigenArten: Die nötige Komödie

Vorstellungen am 17., 18., 19., und 21. Juni 2013, jeweils 20 Uhr.
Rationaltheater, Hesseloherstr. 18, 80802 München

Karten unter: ticket@rationaltheater.de

Regie: Ulrich Eisenhofer; Text und Musik: Benno Heisel; Dramaturgie: Adrian Herrmann, Stephanie Preuß; Bühnenbild: Edoardo Colaiacomo; Kostüm Clemens Lehmann; Assistenz: Christian Gnasmüller
Mit Julia Bachmann, Franz Furtner, Kathrin Hanak, Benno Heisel

Ein Projekt in der Reihe EigenArten der Bayerischen Theaterakademie August Everding.  Mit ihrer Reihe EigenArten bietet die Bayerische Theaterakademie eine Plattform für Projekte, die in studentischer Eigeninitiative entstehen und experimentelle Formen interdisziplinärer Theaterarbeit erproben. Produziert mit Unterstützung der Richard Stury Stiftung.
In "Die nötige Komödie" begeben sich Regisseur Ulrich Eisenhofer, Autor und Komponist Benno Heisel und ihr Team aus Studenten und Absolventen der Bayerischen Theaterakademie auf eine musikalische Reise zu den Abgründen der deutschen Comedyszene, dem Humor von Stammtischen und hämischen Feuilletonkolumnen. Viele Fragen treiben sie dabei um: Wie politisch ist die Komik? Wieso will man als
Künstler komisch sein? Ab wann und wie lange ist es Kunst?
Dazu gehen sie im ersten Teil, den Spuren Dantes folgend, sprichwörtlich durch alle Höllenkreise, immer auf der Suche nach dem einen guten, treffenden Witz oder Song, der den Ausweg, die Erlösung bedeuten könnte. Auf ihrer Reise begegnen sie unter anderem Chaplin, Hitler, der verstorbenen Riesenschildkröte Lonesome George und dem ältesten erhaltenen Witz der Welt. Im zweiten Teil wird der Versuch unternommen, das Leben selbst zur Kunstform zu erheben – mittels einer Kochshow und der Re-Inszenierung von futuristischen Rezepten. Das Ziel dabei: Eine kritische Masse an Subversion und Geschichtsbewusstsein erreichen, um all die sinn- und endlosen Debatten und Menge an
schlechten Witzen endgültig sprengen zu können.

 

In vier Jahren zum Bachelor und Master 

Die Studiengänge Schauspiel, Musical, Regie und Maskenbild an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München stellen auf ein modularisiertes Intensiv-Modell um.

Inhaltlich interdisziplinär und seit jeher intensiv ist die Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. In vier Studiengängen, die in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München angeboten werden, können die Studierenden seit dem Sommersemester 2013 innerhalb von vier Jahren einen Bachelor- und einen Masterabschluss erwerben. Möglich wird dies im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses zur Schaffung eines einheitlichen Europäischen Hochschulraumes in den nun modularisierten Intensiv-Studiengängen Schauspiel, Regie – für Musiktheater und Schauspiel, Musical sowie Maskenbild – Theater und Film.

Der Erwerb beider Abschlüsse innerhalb von vier Jahren wird durch eine Verzahnung des Bachelor- und Master-Programms ermöglicht. Hier spiegelt sich die Ausbildungsintensität in der Wirklichkeit des Studien- und Theateralltags wider. Von Anfang an werden Theorie und Praxis im interdisziplinären Produktionsprozess vereint. Neben den drei Bühnen des Prinzregententheaters stehen dafür auch weitere Bühnen der Kooperationspartner, wie zum Beispiel die „Reaktorhalle“ der Musikhochschule, zur Verfügung. Interdisziplinäre Akademietage und Projektreihen, wie beispielsweise „EigenArten“ und „EigenArten International“, tragen dem Konzept des vielperspektivischen Blicks ebenso Rechnung wie die Kulturpartnerschaft mit dem Radioprogramm Bayern2 des Bayerischen Rundfunks.  

Eine unabhängige Kommission externer Fachleute hat die Akkreditierungsfähigkeit der Intensivstudiengänge im Rahmen einer Modellevaluation festgestellt. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat aufgrund des Evaluationsergebnisses das Studium nach den neuen Studienplänen genehmigt. 

Prof. Klaus Zehelein, Präsident der Bayerischen Theaterakademie seit 2006, sieht in der Umstellung eine große Chance: „Unser gemeinsam erarbeitetes Konzept basiert auf der genauen Beobachtung der Lern- und Lehrprozesse an der Bayerischen Theaterakademie im Laufe der letzten sieben Jahre. Lernende und Lehrende haben dazu beigetragen, dass wir für jeden dieser Studiengänge ein individuelles und wirklichkeitstaugliches Modell entwickeln konnten. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung des eigenverantwortlichen Arbeitens im gemeinschaftlichen Erfahrungsprozess, theoretisch fundiert und diskursorientiert.“

Ebenfalls im Rahmen der Kooperation zwischen Theaterakademie und Hochschule wird der viersemestrige Master-Studiengang Musiktheater/Operngesang angeboten, der jungen Sängerinnen und Sängern die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern, Dirigenten und Regisseuren in der Erarbeitung wesentlicher Produktionen des Musiktheaters ermöglicht. Dafür steht ihnen unter anderem die große Bühne des Prinzregententheaters zur Verfügung. 

Prof. Dr. Siegfried Mauser, Präsident der Hochschule für Musik und Theater, sieht in der Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie das „lebendige Lernen“ Wirklichkeit werden: „In Deutschland gibt es kein vergleichbares Ausbildungsprogramm für diese künstlerischen Berufe. Ich bin sehr froh über diese überaus fruchtbare Entwicklung unserer Zusammenarbeit. Die Theaterakademie wird heuer 20 Jahre alt, und ich bin mir sicher: Sie war noch nie jünger als heute. Mit fast 40 Produktionen im Jahr leisten wir in dieser Kooperation darüber hinaus einen signifikanten Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt und des Freistaates.“     

Die Zusammenarbeit der Theaterakademie mit Theatern, Opernhäusern, Festivals und Akademien in ganz Europa eröffnet allen Studierenden darüber hinaus einen Einblick in die Arbeitsweisen, Ästhetiken und Studienformate in den Nachbarländern.  

Weiterführende Informationen zu den Intensivstudiengängen und weiteren Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Website und Homepage der Hochschule für Musik und Theater München: www.musikhochschule-muenchen.de sowie auf den Websites der europäischen Netzwerke enoa (www.enoa-community.com) und E.UTSA (www.eutsa.org) , die die Bayerische Theaterakademie August Everding mit begründet hat.

Die DVD "Einblick in die Bayerische Theaterakademie August Everding"

Der Filmemacher Sam H. Shirakawa stellt in dieser Dokumentation die Vielfalt der Bayerischen Theaterakademie vor. Die DVD (Spieldauer: 51 min.) kostet € 7,00 (inkl. Versand) und ist zu bestellen über info@theaterakademie.de.

 

 

 

 

Pressestimmen

Ein Haus - eine Idee - ein Netzwerk der darstellenden Künste
Neue Zürcher Zeitung, 25.02.2008

Die Bedingungen für Hochschulproduktionen, wie man sie in München antrifft, dürften dabei weltweit einzigartig sein. Dafür stehen unter anderem der prächtige Rahmen des Prinzregententheaters und die intensive Zusammenarbeit mit dem Münchner Rundfunkorchester, das die Grundlage für eine auch in musikalischer Hinsicht ohne Abstriche wettbewerbsfähige Aufführung legte.
Das Opernglas, September 2009 

Interviews mit Prof. Klaus Zehelein

Bayerische Theaterakademie
August Everding im Prinzregententheater
Prinzregentenplatz 12
81675 München

Präsident:
Prof. Klaus Zehelein

Kasse:
Mo.-Fr.: 10.00 - 13.00 Uhr
             14.00 - 18.00 Uhr
Sa.:       10.00 - 13.00 Uhr

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Telefon (089) 2185-2899
tickets@theaterakademie.de

Zentrale:
Telefon (089) 2185-02
empfang@theaterakademie.de

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