Herzlich willkommen bei der Bayerischen Theaterakademie August Everding - Ausbildungsinstitut für Bühnenberufe
REGIE, SCHAUSPIEL, MUSICAL, GESANG/MUSIKTHEATER, MASKENBILD, DRAMATURGIE, THEATER-, FILM- UND FERNSEHKRITIK, BÜHNENBILD UND BÜHNENKOSTÜM
Die Bayerische Theaterakademie August Everding begreift sich – in der Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater, der Ludwig-Maximilians-Universität, der Hochschule für Fernsehen und Film und der Akademie der Bildenden Künste – als Ort der Zukunft. Unsere Lust an dieser Theaterarbeit – als eine der vielperspektivischen Blicke –, an der Begegnung mit tradierten und gegenwärtigen Werken ist die des Forschens, Suchens, Entdeckens: Theater als Ort der Begegnung und Vermittlung von Vergangenheit und Gegenwart im Fragen nach der Zukunft, Theater als Raum des Vergegenwärtigens, der Kontemplation und des offensiven Agierens, der Konzentration und der Verausgabung, die Bühne als Ort der Auseinandersetzung zwischen gewesenen und möglichen Welten, der Unterhaltung zwischen unserer alltäglichen Erfahrung und unseren Wünschen. Geben wir diese Orte auf, in dem wir sie der Aufrechnung im vordergründigen Kosten-Nutzen-Denken überantworten, verraten wir jenen Teil unseres Lebens, der das je Unwiederbringliche als Voraussetzung unserer Existenz wach hält. Deshalb ist für uns die Bayerische Theaterakademie August Everding ein Ort der Zukunft.
Prof. Klaus Zehelein
Präsident
Berufsorientierungstag 2012
Samstag, 3. März 2012, 10 - 17 Uhr
In (fast) allen Räumen der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater
Für viele sind es Traumberufe: Schauspieler, Sänger, Musicaldarsteller, Regisseur, Bühnenbildner, Kostümbildner, Maskenbildner, Dramaturg oder Kulturjournalist. Aber anders als bei den klassischen Berufen gibt es kaum die Möglichkeit, sich vor der Berufswahl über die Ausbildungswege zu informieren. Die Bayerische Theaterakademie August Everding im Münchner Prinzregententheater ist die größte Ausbildungsstätte für Bühnenberufe in Deutschland. Sie bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich am Samstag, 3. März 2012, von 10 bis 17 Uhr im Rahmen eines Orientierungstages über die künstlerischen Berufe zu informieren, für die sie ausbildet. Die Studiengänge Regie, Schauspiel, Musical, Gesang/Musiktheater, Kostüm- und Bühnenbild, Maskenbild, Dramaturgie, Theater-, Film- und Fernsehkritik werden im Rahmen von Beispielunterrichten, Proben, Ausstellungen und Workshops Einblicke in ihre Arbeitsweisen geben und Interessenten beraten. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München, der Akademie der Bildenden Künste, der Ludwig-Maximilians-Universität und der Hochschule für Fernsehen und Film.Wie bei künstlerischen Ausbildungen üblich, steht vor Studienbeginn eine umfangreiche Eignungsprüfung, die über die Aufnahme in den jeweiligen Studiengang entscheidet. Einige Studiengänge ermutigen auch theaterinteressierte Haupt- und Realschüler, sich über die Möglichkeiten der Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie zu informieren.
Ein detaillierter Ablaufplan wird bis Mitte Februar 2012 fertig gestellt und ist dann über die Internetseite der Theaterakademieabrufbar. Bei Gruppen ab 10 Personen ist eine Anmeldung telefonisch (089/2185 - 2802) oder per E-Mail (thomas.koch@theaterakademie.de) erwünscht. Der Eintritt ist frei
"Nestbeschmutzung" in der SchauBurg München
Ein Dokumentartheater-Projekt von Fake[to]Pretend
Freitag, 27. Januar 2012, 19.30 Uhr (mit Einführung)
Weitere Vorstellungen: 28.und 29. Januar 2012, jeweils 19.30 Uhr
SchauBurg - Theater der Jugend,München
Konzept: Raphael Dwinger und Tobias Ginsburg; Regie: Tobias Ginsburg; Bühne: Jil Bertermann, Eva Veronica Born; Kostüm: Pascale Martin; Dramaturgie: Ute Gröbel, Raphael Mühlhölzer
Mit: Léonie Thelen, Wolfgang Cerny, Matthias Renger, Anton Schneider
Raphael Dwinger, ein junger Schauspieler aus München, wird zum Nestbeschmutzer. Gemeinsam mit dem Regisseur Tobias Ginsburg begibt er sich in die Abgründe deutscher Familiengeschichte: Sein Großvater Edwin Erich Dwinger war Kriegsgefangener im ersten Weltkrieg, Bestsellerautor im Dritten Reich und Propagandaschriftsteller von Goebbels und Himmlers Gnaden. Nach 1945 machte er sich selbst zum Antifaschisten, zum Widerständler. Er gilt als Mitläufer, zum Teil bis heute. Raphael Dwinger und Tobias Ginsburg forschten über Edwin Erich Dwinger, über Schuld und Verantwortung, Täter- und Opferschaft in der eigenen Familie. Im Spannungsfeld zwischen historischer Wahrheit und privater Erinnerung ist das Vermächtnis des Großvaters gleichermaßen Last wie Faszinosum. Aus den Ergebnissen dieser Recherche – mehreren hundert Stunden Interviews, NS-Literatur und anderem historischen Bild- und Textmaterial – entsteht ein dokumentarischer Theaterabend.
weiter zur Homepage der SchauBurg
Eigen Arten Projekt "Malinche - Ein Herrenabend" in Nürnberg
Ein Stück in deutscher und spanischer Sprache
Samstag, 21. Januar 2012, 20 Uhr
Großen Saal des Bürgerzentrums Villa Leon, Nürnberg
im Rahmen der Lateinamerikawoche 2012
Das zweisprachige Theaterprojekt beleuchtet die Geschichte der Eroberung Mexikos mit dem Fokus auf ihre vielleicht bemerkenswerteste Randfigur neu. Malinches Biografie macht sie zur mehrsprachigen Vermittlerin zwischen den Kulturen: Von einem aztekischen Stamm wird sie an Mayas übergeben und von diesen wiederum Cortés geschenkt. Sie wird als Vorreiterin der Globalisierung gefeiert, aber auch als Volksverräterin gehasst, die es den Spaniern erst möglich gemacht hat, Mexiko zu erobern. Der Begriff „Malinche“ wird noch heute in Mittelamerika als Schimpfwort verwendet. Die Überschreibung der historischen Figur Malinche durch den männlichen Blick der Geschichtsschreiber und das Motiv der Frau als Verräterin und Inbegriff der Urschande stehen im Zentrum des Abends. Um Malinches Rolle als Übersetzerin erfahrbar zu machen, spielt Fake[to]Pretend mit deutsch-spanischer Zweisprachigkeit und vielfältigen Übersetzungsverfahren. Bild- und Schriftprojektionen interagieren mit den Schauspielerkörpern und erzeugen Überschreibungen und Übertragungen zwischen Sprache, Projektionen und Körperlichkeit.
Eintritt: 12,- / 8,- EUR / mit Nürnberg-Pass 5 Euro
Vorverkauf (mit VGN-Tickets) in der Kulturinfo (Königsstr. 93, Nürnberg, Tel. 0911/231-4000), Villa Leon und allen bekannten VVK-Stellen im Großraum
weiter zur Homepage der Lateinamerika Woche 2012
Preise für die Studierenden der Bayerischen Theaterakademie und der Hochschule für Musik und Theater München beim Bundeswettbewerb Gesang 2011 in Berlin
Fünf Studierende des von Prof. Vicki Hall geleiteten Studiengangs Musical der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München sind beim Bundeswettbewerb Gesang 2011 in Berlin mit Preisen ausgezeichnet worden. Im Hauptwettbewerb (Schwerpunkt Musical) belegte Olivia Delauré (4. Jahrgang, bereits an der Staatsoperette Dresden engagiert) den 2. Platz und erhielt darüber hinaus den Preis des Deutschen Bühnenvereins für die beste szenische Darstellung einer Musicalszene. Ebenfalls im Hauptwettbewerb (Schwerpunkt Chanson) belegte Vladimir Korneev (4. Jahrgang) den 2. Platz. Im Juniorwettbewerb (Schwerpunkt Musical) belegte Laura Joeken (2. Jahrgang) den 3. Platz. Förderpreise erhielten Philip Büttner (2. Jahrgang) und Jannik Harneit (3. Jahrgang).
Die DVD "Einblick in die Bayerische Theaterakademie August Everding"
Der Filmemacher Sam H. Shirakawa stellt in dieser Dokumentation die Vielfalt der Bayerischen Theaterakademie vor. Die DVD (Spieldauer: 51 min.) ist für € 5 zzgl. € 2 Versandgebühren zu bestellen über info@theaterakademie.de.
Studienprogramm 2011 / 2012
Das STUDIENPROGRAMM 2011/2012 kann kostenfrei bestellt werden über info@theaterakademie.de.
Der Bildschirmschoner der Bayerischen Theaterakademie
Die Schauspielstudierenden spielen Tastatur-Befehle!
Bildschirmschoner: PC Version
Bildschirmschoner: MAC Version
Pressestimmen
Ein Haus - eine Idee - ein Netzwerk der darstellenden Künste
Neue Zürcher Zeitung, 25.02.2008
Die Bedingungen für Hochschulproduktionen, wie man sie in München antrifft, dürften dabei weltweit einzigartig sein. Dafür stehen unter anderem der prächtige Rahmen des Prinzregententheaters und die intensive Zusammenarbeit mit dem Münchner Rundfunkorchester, das die Grundlage für eine auch in musikalischer Hinsicht ohne Abstriche wettbewerbsfähige Aufführung legte.
Das Opernglas, September 2009






