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REGIE STUDIUM: Ausbildung zur Regisseurin / zum Regisseur für Theater (Schauspiel und Musiktheater)

vierjähriger Intensivstudiengang Regie (Bachelor of Arts, Master of Arts). Bitte beachten Sie: Der Start des Masterstudiengangs (mit separatem Eignungsverfahren!) ist für das Sommersemester 2016 vorgesehen.

Leitung: Prof. Cornel Franz (Hauptstudium), Jan Messutat ( Grundstudium)

Vorläufige Information

Der Intensivstudiengang Regie wird von der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München durchgeführt.

Der Studiengang vermittelt die theoretisch-wissenschaftlichen, praktischen und künstlerischen Grundlagen des Regieberufs und bietet innerhalb der Praktika an den Staatstheatern und der Projektarbeiten die Möglichkeit, Theaterpraxis zu sammeln.

1. Studienbeginn

Das Studium kann nur zum Sommersemester aufgenommen werden (nächster Studienbeginn März 2014).

2. Bewerbung und Zugangsvoraussetzungen

a) Bewerbung

Jeder Bewerber hat folgende Unterlagen einzureichen:

  • Vollständig ausgefülltes Antragsformular mit aufgeklebtem Passbild
  • tabellarischer Lebenslauf  (lückenloser Werdegang bis zum Zeitpunkt der Bewerbung)
  • Kopie der Geburtsurkunde oder Kopie des Personalausweises oder Kopie des Reisepasses
    oder Kopie der Aufenthaltsgenehmigung (keine beglaubigten Kopien; Unterlagen werden nicht zurückgesandt)
  • Kopie des letzten Schulabschlusszeugnisses (keine beglaubigten Kopien; Unterlagen werden nicht zurückgesandt)
  • einen kurzen Aufsatz (maximal eine maschinengeschriebene DIN A4 – Seite; Schriftgröße 12 Punkt), aus dem hervorgeht, aufgrund welcher spezifischen Kenntnisse, Interessen und Begabungen sich der Bewerber für den Bachelorstudiengang Regie – Musiktheater und Schauspiel besonders geeignet hält;
  • eine Regiekonzeption einer Szene eigener Wahl eines bekannten Theaterstücks (wahlweise Schauspiel oder Musiktheater – Originaltext und Strichfassung der ausgewählten Szene sind beizulegen; maximal zwei maschinengeschriebene DIN A4 Seiten; Schriftgröße 12 Punkt; Bearbeitungen werden nicht akzeptiert);
  • Erklärung, dass der eingereichte Aufsatz sowie die Regiekonzeption selbständig angefertigt wurden;
  • gegebenenfalls Nachweise (Praktikumszeugnisse etc.) über praktische Tätigkeiten am Theater.
  • Nachweis der allgemeinen Hochschulreife oder der allgemeinen Hochschul-zugangsberechtigung gemäß § 29 QualV (Vorbildungsnachweise von Studierenden, die außerhalb des Geltungsgebietes des Grundgesetzes erworben wurden, werden als Nachweis nur dann akzeptiert, wenn sie von der Zeugniserkennungsstelle für den Freistaat Bayern, Pündterplatz 5, D-80803 München, anerkannt worden sind.)
  • Nachweis über die Zahlung der Gebühr für die Eignungsprüfung (30 €) durch Kopie des Kontoauszugs oder durch Bareinzahlungsbeleg (Konto der Bayerischen Theater-akademie Nr.: 11 90 31 5, Bankleitzahl: 700 500 00 (Bayerische Landesbank); BIC: BYLADEMM, IBAN: DE36700500000001190315 – Verwendungszweck: 7010.0120.3327 Eignungsprüfung Regie).
  • Für Bewerber aus dem nichtdeutschsprachigen Ausland: Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse

Anmeldefrist: Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind spätestens bis zum 12. Oktober 2013 (Ausschlussfrist). Es gilt das Datum des Poststempels.

Postanschrift:
Bayerische Theaterakademie August Everding
Prinzregentenplatz 12  
81675 München

b) Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung zum Studium ist eine bestandene Eignungsprüfung. Die Zulassung zur Eignungsprüfung setzt voraus, dass die Bewerbungsunterlagen form- und fristgerecht vorliegen. Die Eignungsprüfung findet voraussichtlich im November 2013 statt. Der genaue Termin wird den Bewerbern schriftlich mitgeteilt.
Die Prüfungskommission trifft unter den zugelassenen Bewerbungen eine Vorauswahl (erste Stufe der Eignungsprüfung). Dazu werden die eingereichten Unterlagen von der Prüfungskommission im Rahmen eines künstlerischen Gesamturteils nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Sinnhaftigkeit des Interpretationsansatzes
  • szenische Phantasie und Ästhetik
  • praktische Erfahrungen am Theater
  • schriftliche Ausdrucksfähigkeit

Die Eignungsprüfung besteht in der zweiten Stufe aus einem Auswahlgespräch (Dauer: ca. 20 Minuten). Gegenstand des Auswahlgesprächs sind Fragestellungen insbesondere zu folgenden Bereichen:

  • Theater- und Musiktheateranalyse
  • Kenntnisse der Theater- und Musiktheaterliteratur (Theaterepochen, wichtige Autoren und Komponisten, Rezeptionsgeschichte bekannter Werke)
  • aktuelle kulturpolitische Themen

Im Rahmen des Auswahlgesprächs wird auch die Diskursfähigkeit des Bewerbers im Umgang mit interpretatorischen Fragen überprüft.

Die dritte Stufe der Eignungsprüfung besteht aus einem Arbeitsseminar (Prüfungsdauer: ca. 30 Minuten). 2Insbesondere folgende Aufgaben können von der Prüfungskommission gestellt werden:

1.    Mündliche Darlegung eines Regiekonzepts (vorbereitet) zu einem vorgegebenen Werk (Schauspiel oder Musiktheater). Die zugelassenen Werke werden mit der Einladung zur Eignungsprüfung bekannt gegeben.
Bewertungskriterien: Sinnhaftigkeit des Interpretationsansatzes, szenische Phantasie und Ästhetik, verständliche und effektive Darlegung des Regiekonzepts, mündliche Ausdrucksfähigkeit;
2.    Vorlage der Skizze eines Bühnenbildentwurfs zu dem unter Nr. 1 gewählten Werk (vorbereitet)
Bewertungskriterien: Gestalterisches Vermögen, Stilempfinden, künstlerisch-technisches Können, Bildphantasie;
3.    Praktische Arbeit an ausgewählten Szenen aus dem unter Nr. 1 gewählten Werk (unvorbereitet; die Szenen werden während des Arbeitsseminars bekannt gegeben)
Bewertungskriterien: Beobachten und Beschreiben von szenischen Vorgängen, Korrekturen, Sensibilität im Umgang mit Darstellern;
4.    Fragestellungen zu folgenden Bereichen:

  • kulturelle sowie musisch-ästhetische Allgemeinbildung
  • Kenntnisse des Kulturbetriebs (Schauspiel und Musiktheater) einschließlich der jeweiligen Institutionen und Akteure
  • theatertheoretische Themen


Bewerber, die ie Eignungsprüfung bestanden haben, werden in folgendem Pflichtfach zur Feststellung des Kenntnisstands geprüft:

  • Klavier (Dauer ca. 10 Minuten)
  • ein polyphones Stück nach freier Wahl
  • ein weiteres Stück nach freier Wahl


Das Gesamtergebnis der Eignungsprüfung wird den Bewerbern schriftlich mitgeteilt..

Wiederholung der Eignungsprüfung

Eine nicht bestandene Eignungsprüfung kann einmal wiederholt werden.

Probezeit

Die ersten beiden an der Bayerischen Theaterakademie belegten Fachsemester gelten als Probezeit.

Belegen von Studienfächern in übergreifenden Fachgebieten der Bayerischen Theaterakademie

Ergänzende Unterrichtsangebote für die an der Hochschule für Musik und Theater München im Studiengang Regie immatrikulierten Studenten sind im Rahmen der Theaterakademie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Akademie der Bildenden Künste  und an der Hochschule für Fernsehen und Film München vorgesehen. Im Rahmen des Kooperationsmodells der Theaterakademie findet eine Zusammenarbeit mit Studierenden anderer Studienrichtungen, insbesondere Schauspiel, Dramaturgie, Kulturkritik und Musicalausbildung statt.

Studiendauer

Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester.

Praktische Arbeit am Theater

Die praktische Arbeit am Theater zu Beginn des zweiten Studienjahres findet in einem der Bayerischen Staatstheater (Bayer. Staatsoper, Staatstheater am Gärtnerplatz, Bayer. Staatsschauspiel) statt und umfaßt folgende Bereiche:

Arbeitsgebiet                                                      Arbeitswochen (ca.)

1. Bühnendienst                                                       2
2. Technische Werkstätten (z.B. Schreinerei oder        2
   Schlosserei)                                         
3. Kostümwesen (einschließlich Werkstätten und
   Maskenbildnerei)                                                   2
4. Elektroakustik                                                      2
5. Ausstattung                                                         4
6. Beleuchtung                                                         4
7. Produktion (Hospitanz)                                         6-8

Die praktische Arbeit am Theater während des 4. Studienjahres besteht in der Mitwirkung an der Produktion eines Theaters in Form einer Regieassistenz.

Die praktische Arbeit wird auch in der unterrichtsfreien Zeit erbracht.

Studienabschnitte - Prüfungen

Der Studiengang Regie beendet mit der Vorprüfung am Ende des 2. Studienjahres das Grundstudium. Die Vorprüfung umfasst praktische Prüfungen in Regie, Gesang, Sprecherziehung, Klavier; mündliche Prüfungen in Musikkunde und Operngeschichte. Es soll festgestellt werden, ob die fachlichen Fortschritte des Studenten seit seinem Eintritt erwarten lassen, dass er sein Studium erfolgreich abschließen kann.

Das Studium wird mit der Diplomprüfung abgeschlossen. Die Bacherlor-/Master-Prüfung ist aufgeteilt in praktische Prüfungen in Schauspiel, Italienisch, Bewegungserziehung sowie Hausarbeit und mündliche Prüfung in Dramaturgie (Schauspiel und Musiktheater) nach dem 6. Semester. Im 7./8. Semester erfolgt neben der schriftlichen Bacherlor-/Master-Arbeit die Erarbeitung und Aufführung einer eigengestalteten Inszenierung im Wahlpflichtfach Musiktheater oder Schauspiel.

Neben dem Studienprogramm können (nach Absprache mit dem Hauptfachlehrer) im Rahmen der Bayerischen Theaterakademie als Wahlfächer Elementar- und Fortbildungskurse zum Kennenlernen und Vertiefen berufsbezogener Umfelder belegt werden: z.B. Musical, Bühnenbild/ Bühnenkostüm, Schauspielausbildung, Dramaturgie.

Studienberatung

Für die Studienberatung stehen den Studenten der Hauptfachlehrer und die Lehrer der einzelnen Fachgebiete zur Verfügung.                                                                            

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