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MASKENBILD STUDIUM: Ausbildung zur Maskenbildnerin / zum Maskenbildner für Bühne , Film und Fernsehen

Bachelor-Studiengang der Hochschule für Musik und Theater

Der Studiengang Maskenbild der Hochschule für Musik und Theater hat durch den Akkreditierungsrat für die Akkreditierung von Studiengängen für den Studienabschluss mit dem Bachelor of Arts im Juni 2006 das Gütesiegel erhalten. 

 

Englische Version der Seite:

Jahresthema: Gesicht und Maske

Leitung: Verena Effenberg

Voraussetzungen Hochschul- oder Fachhochschulreife, alternativ Mittlere Reife in Kombination mit einem berufsrelevanten Ausbildungsabschluss (Frisör, Restaurator, Bildhauer, Kascheur, Kunst- oder Theatermaler)
Praktikum an einem Theater erwünscht
Vorlage einer Mappe mit eigenen künstlerischen Arbeiten bis 28. Februar 2011
Studien-/Mappenberatung am 29.10., 26.11., 17.12., 28.1.2011, von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr, nach telefonischer Voranmeldung (089/2185-2934)
Eignungsprüfung April 2011
Ausbildungsdauer 3 Jahre, inklusive eines Probejahrs
Beginn des Maskenbild Studiums Oktober 2010
Abschlussprüfung Bachelor-Abschlussprüfung an der Hochschule für Musik und Theater
Abschluss Bachelor of Art (B.A.) des Studiengangs Maskenbild
Studiengebühren (pro Semester) € 400*
zzgl. Verwaltungsgebühren (€ 50)
und Studentenwerksbeitrag (€ 42)

Gebühren für die Anmeldung zur Eignungsprüfung

Aufgrund des Beschlusses des Senats der Hochschule für Musik und Theater München vom 08.12.2009 und der Genehmigung des Präsidenten vom 08.12.2009 wird für die Anmeldung zur Eignungs- bzw. Zulassungsprüfung von jedem Bewerber gemäß Art. 13 in Verbindung mit Art. 71 Abs. 10 des Bayerischen Hochschulgesetzes vom 18.05.2006 (GVBl. S.245) eine Gebühr in Höhe von 30,00 erhoben. Bei gleichzeitiger Bewerbung für mehrere Studiengänge wird für jeden weiteren Antrag eine Gebühr in Höhe von 10,00 fällig. Die Gebühr entsteht mit der Anmeldung zur Eignungsprüfung. Die Zahlung ist mit Vorlage der Bewerbungsunterlagen durch Kontoauszug oder Bareinzahlungsbeleg nachzuweisen. Wird die Einzahlung nicht nachgewiesen, ist eine Teilnahme nicht möglich. Eine Rückzahlung der Gebühr ist ausgeschlossen. Dies gilt auch bei Rücknahme der Bewerbung. Bewerbern und Bewerberinnen, die zum Studium zugelassen werden und sich immatrikulieren, wird die Gebühr erstattet.
Die Zahlungen sind auf folgendes Konto der Bayerischen Theaterakademie bei der Bayerischen Landesbank vorzunehmen:

Kontonummer: 24 59 2
Bankleitzahl: 700 500 00 (Bayerische Landesbank)
Bitte dringend folgendes Buchungskennzeichen unter "Verwendungszweck" angeben: 7010.0119.9877

Für Überweisungen aus dem Ausland:
BIC: BYLADEMM
IBAN: DE36700500000000024592

Von den Studiengebühren werden für die Studenten verschiedene Exkursionen finanziert:
London: jedes Jahr, Make-up Trade Show, Modern Tate Galerie, National Portrait Galerie, Madame Tussauds, Globe Theater
Paris: Opera de Bastille, Opera de Garnier, aktuelle Ausstellungen 
Kurzexkursionen: z.B. Sommersemester 09 Wien,  Ausstellung Mode im Dialog mit Kunst: "Sharp Chic - über die Anziehungskraft des Kristallinen" (Kuratorin Angelika Höckner, Dozentin für Entwurf und Konzeption)

BITTE BEACHTEN SIE DIE WEITEREN HINWEISE ZUR AUFNAHMEPRÜFUNG ZUM DOWNLOADEN AUF DER RECHTEN SEITE

 

Im Zentrum des Studiums steht die Förderung der kreativen maskenbildnerischen Persönlichkeit, die gleichwertig im Produktionsteam mitgestaltet. Der zukünftige Maskenbildner entwirft im Dialog mit dem Regisseur und der Ausstattung ein Maskenkonzept, das unter Berück­sichtigung des Gesamtzusammen­hangs eine eigene künstlerische Ausprägung besitzt. Dabei ist er selbstredend in der Lage, seine gestalterischen Ideen innerhalb der Produktionsbedingungen umzusetzen. Er kann auf Verände­rungen flexibel reagieren und eigenständige Lösungsmöglichkeiten, die über das bereits vorhandene masken­bildnerische Repertoire hinausgehen, entwickeln.

In den theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen, die weitestgehend untereinander und mit der Projektarbeit vernetzt sind, werden den Studierenden die Vielfalt und das Ausmaß an gestalterischer Tätigkeit im Bereich des Maskenbilds aufgezeigt. Auch über die Vorbildfunktion der Dozenten, die jeweils Experten in ihren Fächern sind und eine fundierte Spezialausbildung vorweisen können, bauen die Studierenden eine Arbeitshaltung auf, die Offenheit für alles Neue und Suche nach vielfältigen und besseren Lösungen beinhaltet. Im beständigen Reflexionsprozess über ästhetische Phänomene und Möglichkeiten sowie über die eigene gestalterische Arbeit entwickeln die Studierenden ein Qualitäts­bewusstein, das auf das andauernde Bestreben nach hochwertiger Arbeit und best­möglicher Präzision abzielt.

Über die Projektarbeit wird der Bezug zur künftigen Berufspraxis hergestellt. Die Studierenden lernen, selbständig zu arbeiten und Verantwortung für ihre Tätigkeit zu übernehmen. In Zusammenarbeit mit den Dozenten erfahren sie hierbei auch, wie neue Anforderungen maskenbildnerisch bewältigt werden können. Wenn selbst die Dozenten unbekannte Wege betreten und versuchen, im Experiment die Spezialanfertigungen zu entwickeln, lernen die Studierenden den Umgang mit dem Wagnis des Scheiterns. Gleichzeitig erfahren sie, wie die gewünschte Risikobereitschaft professionell unterstützt wird, indem über realistische Alter­nativen im Falle des Misserfolgs nachgedacht wird.

Die Bandbreite der gelehrten maskenbildnerischen Techniken ist sehr groß. Eine Besonderheit dieses Studiengangs liegt darin, dass hier – anders als an anderen Ausbildungs­stätten – nicht nur die Fachrichtung Theatermaske sondern auch die Sparte Filmmaske integriert ist.

Verena Effenberg

 

 

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