Produktionen
Cult: Kulturzeitung der Bayerischen Theaterakademie
Die Studierenden der Bayerischen Theaterakademie proben nicht im luftleeren Raum. Es gibt Schauspielproduktionen der Akademie, Musiktheaterproduktionen, eine Zeitung und mehr. Damit treten die Studierenden an die Öffentlichkeit. Mag man ihnen auch einen Ausbildungsbonus einräumen: Sie müssen sich damit messen lassen an Schauspielproduktionen, Musiktheaterproduktionen und Zeitungen dieser Stadt. Nun hat nicht jeder Student an jedem Produkt der Akademie gleichermaßen Anteil, eine Musicalinszenierung ist tunlichst am besten bei der Musicalklasse aufgehoben, die Akademiezeitung bei den Kulturjournalistik-Studenten. Die „cult:“ will und muss mehr sein als ein hausinternes Mitteilungsblatt. Sie wird naturgemäß den Vorgängen innerhalb der Akademie mehr Gewicht beimessen als jedes andere Presseorgan, sie steht allen Lehrenden und Lernenden offen für Publikationen. Sie ist für die Studierenden der „Theater-, Film- und Fernsehkritik“ jedoch das, was für einen Regie- oder einen Schauspielstudenten eine Inszenierung ist: die Gelegenheit, ihr Können praktisch zu erproben. Mit allen Konsequenzen. Eine Zeitung zu machen bedeutet mehr als nur Texte zu schreiben. Kulturjournalist zu sein bedeutet eben auch mehr als nur Texte zu schreiben, und daher ist die „cult:“ für den Studiengang so wichtig.
Stefan Fischer



