• WILLKOMMEN
  • ZUR THEATERAKADEMIE
  • STUDIUM
  • SPIELPLAN
  • PRODUKTIONEN & PRESSE
  • STIPENDIEN & PARTNER
  • STELLENANGEBOTE
  • KONTAKT & TEAM
  • SITEMAP
 

MASTER-STUDIENGANG DRAMATURGIE: Ausbildung zur Dramaturgin / zum Dramaturgen für die Bühne (Sprech- und Musiktheater)

Master-Studiengang der Ludwig-Maximilians-Universität München

Leitung: Prof. Hans-Jürgen Drescher

Der andere Blick
Aus Meinungen, Vorstellungen, Visionen, Kenntnissen, Fakten, Erfahrungen und Emotionen, die sich nicht unbedingt wie ein Puzzle zu einem Ganzen zusammenfügen lassen, die gemeinsame Anstrengung, den Kunstwillen herauszukristallisieren, ist die wesentliche Leistung der Dramaturgie im Theater.
Ausgangspunkt kann dabei vieles sein: ein dramatischer Text, eine Partitur, ein Stoff, eine ästhetische oder politische Fragestellung. Dramaturgische Arbeit bestimmt sich dabei in erster Linie durch intellektuelle Neugierde, die Freude an der Analyse und der offenen Auseinandersetzung mit und am Gegenstand. Sie ergreift immer wieder aufs Neue die Chance, einen theoretischen Diskurs in die Praxis des Theaters zu überführen. Eingebunden in die Konzeption und Umsetzung einer Aufführung wird das Außergewöhnliche und Einzigartige dieses Berufes sichtbar, vermitteln doch DramaturgInnen zwischen den am Arbeitsprozess Beteiligten, ihren unterschiedlichen Standpunkten und Ideen, um sie produktiv in das gemeinsame Projekt einzubeziehen. Dramaturgie gibt dem Theater Gestalt, indem sie Spielpläne entwirft, Projekte initiiert und Produktionen kuratiert – an öffentlichen wie privaten Institutionen, in Gruppen, Compagnien und Festivals im In- und Ausland. Gesucht wird dabei stets der öffentliche Austausch über das theatrale Ereignis. DramaturgInnen sind Mittler und Werbende für das Neue, das Andere, das Unabgesicherte. Diese produktive Lust an der Entdeckung des Fremden ist im besten Falle auch Motor ihrer eigenen Arbeit an der kollektiven Ästhetik des Theaters.

Ute Gröbel

Inhalte und Voraussetzungen
Der zweijährige Masterstudiengang Dramaturgie lehrt die Grundlagen dramaturgischer Arbeit im Schauspiel oder Musiktheater und ermöglicht deren Erprobung in den Praxisanteilen des Studiums. Der Studiengang vermittelt entscheidende Kenntnisse über das Theater der Gegenwart und das Repertoiretheater, seine Geschichte und Theorie. Die Studierenden erwerben detailliertes Fachwissen der Theaterwissenschaft und setzen diese Kenntnisse mit adäquaten Fachmethoden in selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten um. Die theoretische Arbeit überführen sie in verschiedene Formen disziplinübergreifender Theaterarbeit. Dazu zählen u.a. die Tätigkeit als DramaturgIn in den Produktionen der Bayerischen Theaterakademie, die freie Projektentwicklung in Zusammenarbeit mit erfahrenen TheatermacherInnen, Gastdramaturgien an öffentlichen Theaterhäusern und die selbstbestimmte künstlerische Arbeit im Rahmen studentischer Projekte (Reihe EigenArten). Außerdem besteht die Möglichkeit, an internationalen Projekten im Rahmen der europäischen Netzwerke ENOA (European Network of Opera Academies) und E:UTSA (Europe: Union of Theater Schools and Academies) teilzunehmen.

Bewerber nehmen an einem Eignungsverfahren teil. Formale Voraussetzung für den Masterstudiengang Dramaturgie sind ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss aus dem Inland oder Ausland aus den Bereichen Regie, Schauspiel, Gesang, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft, Medienwissenschaft oder einem anderen verwandten Fach (insbesondere Philologien, Kunstwissenschaften, Philosophie, Soziologie). Voraussetzung sind außerdem praktische Erfahrungen im Berufsfeld der Dramaturgie von in der Regel insgesamt mindestens zwei Monaten Dauer.

1. Stufe: schriftlicher Antrag auf das Eignungsverfahren
Der Antrag auf Bewerbung zum Eignungsverfahren ist für das jeweils folgende Wintersemester bis zum 15. Juni bei der Theaterwissenschaft München einzureichen (Ausschlussfrist). Die Unterlagen gehen an folgende Postadresse:

LMU – Theaterwissenschaft München
Bewerbung Dramaturgie
Georgenstr. 11
80799 München

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • ein tabellarischer Lebenslauf mit Foto als Grundlage für das Auswahlgespräch;
  • eine Kopie des Abschlusszeugnisses aus dem Erststudium, gegebenenfalls mit amtlicher Übersetzung, zum Beleg der im Erststudium erbrachten Inhalte. Sollte dieses Zeugnis noch nicht ausgestellt sein, ist ein „Transcript of Records“ nach dem Leistungsstand des vollendeten 5. Fachsemesters, das sich aus den im Erststudium bis zum Zeitpunkt der Bewerbung erbrachten Prüfungsleistungen zusammensetzt, vorzulegen.
  • Kopie der schriftlich vorliegenden Abschlussarbeit aus dem Erststudium bzw. die Dokumentation von nicht schriftlich fixierten, künstlerischen Abschlussarbeiten (DVD, CD, Kritiken, Referenzen o. ä.), um einen Eindruck über das Niveau der Auseinandersetzung mit dramaturgischen Themen zu erhalten. Sollten diese noch nicht vorliegen, ist eine im bisherigen Studium erstellte schriftliche Abschlussarbeit als Kopie bzw. die Dokumentation von nicht schriftlich fixierten, künstlerischen Abschlussarbeiten im bisherigen Stadium (DVD, CD, Kritiken, Referenzen ö. ä.) einzureichen;.
  • der Nachweis über praktische Erfahrungen im Arbeitsfeld der Dramaturgie von in der Regel insgesamt mindestens zwei Monaten Dauer.
  • ein Aufsatz, im Umfang von maximal sechs Seiten mit der Analyse eines Schauspiels bzw. einer Oper (jeweils die schriftlichen Vorlagen, keine Inszenierungen!) nach Wahl. Diese Analyse versteht sich als dramaturgische Vorarbeit für eine inszenatorische Umsetzung des gewählten Stückes und soll vor dem Hintergrund der praktischen Erfahrung der Bewerberin oder des Bewerbers Anlass und Eignung für ein vertieftes wissenschaftliches Studium der Dramaturgie vermitteln. 

Gebeten wird außerdem um zwei ausreichend frankierte und mit der eigenen Adresse versehene Rückumschläge (ein Rückumschlag als Standardbrief, ein Rückumschlag als Großbrief).

2. Stufe: Auswahlgespräch
Das Eignungsverfahren besteht aus einem mündlichen Leistungstest von 15 – 30 Minuten Dauer, dessen Gegenstand eine dramaturgische Fragestellung aus den Bereichen Schauspiel oder Musiktheater ist. Die Fragestellung wird der Bewerberin oder dem Bewerber bei der schriftlichen Ladung mitgeteilt.

Ausländische Studierende sind bei Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse ausdrücklich eingeladen, am Eignungsverfahren teilzunehmen.

Ein erfolgloses Eignungsfeststellungsverfahren kann einmalig wiederholt werden, jedoch nicht früher als zum nächsten Einschreibtermin. Eine weitere Wiederholung ist ausgeschlossen.

Zulassung     
Die Aufnahme des Studiums der Dramaturgie ist nur im Wintersemester möglich. Für die Aufnahme in den Masterstudiengang Dramaturgie ist die Teilnahme an einem Eignungsverfahren erforderlich.<s>

Eignungsprüfung
Ende Sommersemester 2014

Studiendauer
4 Semester

Beginn des Studiums
Jährlich zum Wintersemester

Abschluss
Master of Arts, M.A.

nur eine transparente Linie
eMailImpressumSeitenanfang
nur eine transparente Linie