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Werkstatt Musiktheater: Impressions de Pélleas

Nach Pelléas et Mélisande von Claude Debussy und Maurice Maeterlinck in der Fassung für zwei Klaviere von Marius Constant
Werkeinführung um 19.15 Uhr Im Gartensaal

Musikalische Leitung: Joachim Tschiedel
Inszenierung: Renate Ackermann
Bühne und Kostüme: Anika Söhnholz
Video: Philipp Contag-Lada
Dramaturgie: Johanna Mangold

Klavier: Joachim Tschiedel, Maria Fitzgerald

 

"Je voulais à la musique une liberté qu’elle contient peut-être plus que n’importe quel art, n’étant pas bornée à une reproduction plus ou moins exacte de la nature, mais aux correspondences mystérieuses entre la Nature et l’imagination."

(Debussy)

 

Debussys ideale Vorstellung einer Opernhandlung entwickelt sich zwischen den Polen Nature und Imagination – Doch was liegt dazwischen? Das Symbol. So ist es wenig verwunderlich, dass Debussy 1893 das symbolistische Drama Pelléas et Mélisande von Maurice Maeterlinck in ein Libretto für eine Oper umarbeitet. Dabei verändert Debussy lediglich einzelne Momente, so dass Inhalt und szenischer Ablauf in Drama und Oper homogen sind: Das geheimnisvoll-schöne Wesen Mélisande wird von Golaud an einem Brunnen gefunden, von ihm heimgeführt und zur Frau genom- men. Sie verliebt sich allerdings in Golauds Halbbruder Pelléas, den Golaud in einem Moment der Eifersucht tötet. Die Oper endet mit der im Sterben liegenden Mélisande, welche mit letzter Kraft eine Tochter zur Welt bringt.

 

Die Version, in der Debussys Drame lyrique im April 2010 in der Regie von Renate Ackermann auf der Hauptbühne des Prinzregententheaters der Bayerischen Theaterakademie zu sehen ist, beruht auf der Fassung „Impressions de Pelléas. Pour Chant et deux Pianos" von Marius Constant, welche 1993 unter Peter Brook in Paris uraufgeführt wurde. Dabei gestattet die Verwendung von zwei Klavieren statt eines vollständigen Orchesters eine feinfühlige Berührung mit Debussys impressionistischen Klavier-Kompositionen, was Constants Fassung sowohl zu einer intimen und als auch ausdrucksstarken Interpretation macht.

 

Tickets:

Preise € 13 / erm. € 8
Montag, 12. April 2010
Beginn: 20:00 Uhr
Hauptbühne / Grosses Haus

Weitere Vorstellungen:

Montag, 12.04.10
Dienstag, 13.04.10
Mittwoch, 14.04.10
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