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What Next, Gianni Schicchi?

Zwei Einakter von Giacomo Puccini (1918) und Elliott Carter (1999)
Libretto von Giovacchino Forzano und Paul Griffiths
In italienischer und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Dienstag 20. November 2007, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 27. November, 4. + 9. Dezember
Großes Haus
Werkeinführung 19:15 Uhr im Gartensaal

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Hermann Schmidt-Rahmer
Bühne und Kostüme: Thomas Goerge
Dramaturgie: Patricius Mayer
Münchner Rundfunkorchester

Gianni Schicchi: Sebastian Campione
Lauretta / Rose: Anna Borchers
Zita/Stella: Sonja Leutwyler
Rinuccio/ Zen: Lucas Vanzelli a. G.
Gherardo: Tomo Matsubara
Nella: Bianca Koch
Gherardino/ Kid: Bastian Sistemich
Betto di Signa: Johannes Wimmer a.G.
Simone: Ilhun Jung
La Ciesca / Mama : Vera Semieniuk
Marco/Harry or Larry: Andreas Burkhart
Maestro Spinelloccio und Ser Amanto di Nicolao: Tareq Nazmi
Pinellino: Thomas Stimmel a.G.
Guccio: Kerem Kruis

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Gesang, Musiktheater

Die beiden Opern-Einakter Gianni Schicchi und What next? repräsentieren in ihrer stilistischen Gegensätzlichkeit die gesamte musikalische Bandbreite des 20. Jahrhunderts:

Gianni Schicchi ist ein Meisterwerk der Komik, das der italienische Komponist Giacomo Puccini auf dem Gipfel seines Ruhmes im Jahre 1918 zusammen mit zwei weiteren in Stoff und Stil vollkommen konträren einaktigen Opern unter dem Titel Il Trittico als letztes vollendetes Meisterwerk der Nachwelt hinterlassen hat. Gänzlich auf den musikalischen Traditionen der vorherigen Jahrhunderte aufbauend, steht sein Werk in unmittelbarem Gegensatz zu der 1999 uraufgeführten Oper What next? .on Elliott Carter. Indem es Elliott Carter im Laufe seines noch immer andauernden kompositorischen Schaffens gelungen ist, die noch selbst erlebte revolutionäre Moderne von Schönberg und Debussy mit dem neoklassizistischem Stil Stravinskys zu verbinden, gilt der amerikanische Komponist als Repräsentant und zugleich Erneuerer der zeitgenössischen Musik.

In der Verbindung dieser scheinbaren Gegensätzlichkeiten, werden die Gemeinsamkeiten ersichtlich, die beiden Komödien zu Grunde liegt: In Gianni Schicchi wartet die Verwandtschaft schon seit geraumer Zeit auf den Tod des alten Buoso Donati, um endlich an dessen Erbe heranzukommen. Jedes Mittel ist ihnen dabei recht, die Raffgier könnte nicht größer sein. Jedoch haben die Angehörigen nicht damit gerechnet, dass es stets einen gibt, der noch listiger und habgieriger ist, als sie es je sein könnten: so werden durch Gianni Schicchi aus den Gaunern selbst die Betrogenen.

Haben die Personen aus Puccinis Oper noch ein makaberes Spiel mit dem Tod getrieben, so sind sie in What next? nun selbst der von Ungewissheit bestimmten Situation des Todes ausgeliefert: Fünf Erwachsene und ein Kind erwachen nach einem Unfall, ohne zu wissen, wo sie sind, was passiert ist und vor allem ohne zu wissen, wer sie sind. Gegenseitig auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen, sind sie einer Lage ausgesetzt, die an Surrealität nicht zu überbieten ist und von der Musik Elliott Carters nicht kongenialer ausgefüllt hätte werden können.

Die musikalische Leitung hat Ulf Schirmer, der bereits in der letzten Spielzeit die drei einaktigen Henze-Opern mit dem Münchner Rundfunkorchester und den Studierenden der Bayerischen Theaterakademie und der Hochschule für Musik und Theater einstudierte. Hermann Schmidt-Rahmer – bekannt für seine zahlreichen Inszenierungen am Schauspiel Dortmund, sowie dem Staatstheater Wiesbaden – ist nun das erste Mal zu Gast in München.

 

 

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