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Feelgood

Schauspiel von Alistair Beaton ( 2001)

Premiere: 4. April 2008, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 5., 6., und 7. April 2008, jeweils 20 Uhr
Akademiestudio im Prinzregententheater
19.15 Uhr Werkeinführung im Opernstudio

Inszenierung: Louis Villinger
Bühne: Sonja Füsti
Kostüm: Marlen von Heydenaber
Dramaturgie: Lea Barth

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie

(…) Regieren per Schlagzeile. Damit die Leute sich Wohlfühlen. Der „Feelgood Faktor"- das ist alles was euch interessiert.

Am Vorabend des Parteitages feilen der skrupellose Pressesekretär Eddie und der Medienberater Paul an der Rede des Premierministers. Im angelsächsischen Fachjargon sind die beiden „spin-doctors", PR- Experten die das Spiel zwischen Medien und Politikern perfekt beherrschen. Doch dieser Abend hält sogar für den abgebrühten Eddie einige Überraschungen bereit. Heimlich wurde auf dem Feld des Landwirtschaftsministers genmanipulierter Hopfen angebaut und zu Bier verarbeitet. Die Auswirkungen auf den Konsumenten sind verheerend komisch und stehen zudem kurz vor der Enthüllung durch Eddies Exfreundin, der Journalistin Liz. Da ist viel Geschick, Manipulation und sogar Erpressung gefragt, um diesen Skandal so kurz vor dem großen Tag zu vertuschen. Und über alledem schwebt unsichtbar der kontrollierende Geist des Premierministers.

Alistair Beaton wurde 1947 in Glasgow geboren und arbeitete als Journalist und Autor für Film, Radio und Theater. Er war selbst fünf Jahre lang als Redenschreiber für Gordon Brown, Tony Blairs Nachfolger im Amt des britischen Premierministers, tätig und verfügt über Insiderwissen, das er hier mit schlagfertigen Dialogen und viel Situationskomik dramatisch zusammenfügt.

Die bissige Satire „Feelgood" wurde 2001 in London uraufgeführt und in England zur Komödie des Jahres gewählt - Humor und Politik vertragen sich also doch glänzend.

Karten: Preise: € 13 / erm. € 8 an den Tageskassen der Bayerischen Staatstheater, Tel.: (089) 2185-1970 oder www.theaterakademie.de

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