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Ein Sommernachtstraum

Schauspiel von William Shakespeare

Premiere: Donnerstag, 17. Juli 2008, 20.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 18., 19., 22., 23., 24., 25., 26., 29., 30., 31. Juli,
1., 2., 5., 6., 7., 8. und 9. August 2008, jeweils 20.30 Uhr
Freilichtbühne Alte Münze / Pfisterstr.
Bei schlechtem Wetter um 21 Uhr im Akademietheater im Prinzregententheater
Schlechtwettertelefonansage ab 18.00 Uhr unter (089) 2185-2827

Inszenierung: Jochen Schölch
Bühne: Christl Wein, Jochen Schölch
Kostüme: Christl Wein

Mit Franziska Herrmann, Sonja Isemer, Julia Sontag, Isa Weiß
Frederic Linkemann, Christoph Müller-Leonhardt, Dimitrij Schaad

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Schauspiel (Leitung: Prof. Jochen Schölch)

Die Liebe ein Traum? Traumgleich, schwebend leicht beginnt die Liebe, alles scheint möglich, jede Begegnung wird zum Versprechen. Aber der Tag verdrängt die Nacht, die Traumbilder gerinnen zu starren Formen, die Erinnerungen entschwinden. Manchmal jedoch bleibt etwas zurück, setzt sich hartnäckig fest, will mehr sein als bloßes Hirngespinst. Im Schutz der Dunkelheit verschwimmen die Konturen, verwischen die Spuren, entfalten sich die Begierden.

Shakespeares Komödie zeigt Paare in verschiedenen Phasen der Liebe. Vier junge Menschen, die sich willig hineinziehen lassen in den unberechenbaren Sog eines Gefühls, dessen Intensität und Unbedingtheit keine Zweifel an der Wahl des Partners erlauben. Doch der Mensch wandelt sich und mit ihm seine Empfindungen. Die erste große Liebe wird schnell zur ersten großen Enttäuschung, die Reinheit des Gefühls weicht den Widrigkeiten der Wirklichkeit. Theseus, der Herrscher Athens, und die Amazonenkönigin Hippolyta stehen kurz vor dem Vollzug der Hochzeit als Fixierung und Institutionalisierung der bestehenden patriarchalischen Ordnung. Die Elfenkönige Oberon und Titania sind bereits verheiratet und nun vor allem mit Macht- und Intrigenspielen beschäftigt, aus einem Mit- und Füreinander ist ein Gegeneinander geworden. Ein ernüchterndes Bild würde sich bieten, wenn nicht der Traum wäre, der die Protagonisten aus den Fängen unnachgiebiger Umstände befreit. Ein Traum, vor dessen Hintergrund die Realität lediglich als eine - nicht zwangsläufig beste - Möglichkeit unter vielen erscheint. Im Theater wie auch im Stück selbst mischen sich die verschiedenen Ebenen, exemplarisch vorgeführt von einer Truppe Laiendarsteller, deren Aufführung auf ihre Art dem illusionären Vermögen des Spiels huldigt. Denn auch darin verbirgt sich ein Potential des Traums: das Ideal, den Zauber und die Energie eines unbedarften Anfangs in den Tag hinein zu retten. Falls es gelingt, ihn nach dem Erwachen nicht zu vergessen.

Zwischen Marienhof und Platzl, mitten in der Münchner Innenstadt, liegt der Renaissancehof der Alten Münze und bietet seit 2001 alljährlich eine stimmungsvolle Freilichtbühne für die Sommerproduktionen der Bayerischen Theaterakademie. Nachdem letztes Jahr „Die Amouren des Don Juan" für tragikomische Verwirrung gesorgt haben, inszeniert Jochen Schölch Shakespeares Liebesreigen mit dem dritten Jahrgang des Studiengangs Schauspiel.

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