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Unbeständigkeit auf beiden Seiten

Komödie von Pierre Carlet de Marivaux

Premiere: 24. März 2007, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 25. und 26. März 2007, 20 Uhr
Akademietheater im Prinzregententheater

Bühne und Regie: Lea-Marie Hauptvogel, Kostüm: Judith Hepting, Dramaturgie: Catharina Hartmann; Arlequin: Martin Wißner, Silvia: Irina Ries, Fürst: Felix Kuhn, Flaminia: Anne Bommer, Lisette: Annigna Seiler, Trivelin: Peter Lindhorst

Arlequin liebt Silvia, Silvia liebt Arlequin, der Fürst liebt Silvia, Arlequin liebt Flaminia, Trivelin liebt Flaminia, Silvia liebt den Fürsten, Flaminia liebt Arlequin…….. Augenscheinlich geht es um die Liebe in dieser Komödie Marivaux’, von der er selbst sagte, dass sie seine Beste gewesen sei; um „die Liebe im Kampf mit sich selbst". Aber nicht das Entstehen der Liebe und die Zeit der Verliebtheit stehen im Mittelpunkt, sondern das langsame „Entlieben" zweier Personen, die Unbeständigkeit ihrer Verbindung und die Sehnsucht nach Neuem.
Arlequin und Silvia sind ein Paar. Sie werden an den Hof des Fürsten geholt, denn der hat sich in Silvia verliebt und wünscht wiedergeliebt zu werden. So wird es zum erklärten Ziel des gesamten Hofstaats die beiden auseinander zu bringen und Silvia für den Fürsten zu gewinnen. Man intrigiert, verführt, verspricht und legt ihrer Eitelkeit Schlingen…
Unter der Komödienhandlung liegt die leise Kritik an einer Gesellschaft, deren Werte so fragwürdig und unbeständig geworden sind wie ihre Liebespaare, einer Zeit, auf die unweigerlich die Revolution folgen wird.

Bayrische Theaterakademie/ Hochschule für Musik und Theater/ 3.Jahrgang Studiengang Regie

 

 

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