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Leonce und Lena

Lustspiel von Georg Büchner

Samstag, 12. Mai 2007, 20 Uhr
Weitere Vorstellung: 13. Mai 2007, 20 Uhr
Akademietheater im Prinzregententheater


Premiere im E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg: 14.April 2007, 20 Uhr;
Gastspiel bei den Bayerischen Theatertagen in Fürth am 18. Juni 2007

Inszenierung: Nora Bussenius (Diplom); Bühnenbild: Saskia Glave; Kostüm: Kathrin Younes; Dramaturgie: Ute Gröbel, Nicole Schneiderbauer

Mit Olivia Sue Dornemann, Iris Hochberger, Jürgen Brunner, Andreas Haun, Michael Sattler, Uwe Schmieder und Dirk Schülke

Bayerische Theaterakademie August Everding / Hochschule für Musik und Theater / Studiengang Regie / E.T.A.-Hoffman Theater Bamberg

O, wer einmal jemand anders sein könnte! Nur 'ne Minute lang

Ein König, der sich nur noch dem Denken widmen und die Herrscherrolle seinem Sohn übergeben will; ein Prinz, der all diesen Pflichten, diesem alltäglichen Einerlei überdrüssig ist; eine Prinzessin, die nicht mit einem Unbekannten vermählt werden möchte: Alle träumen sie davon, den Zwängen des Systems zu entkommen. Leonce, der Prinz, begibt sich schließlich gemeinsam mit seinem Freund Valerio auf eine lange Reise – zu sich selbst und zu seiner großen Liebe. Auf dem Weg trifft er auf die ebenfalls entflohene Prinzessin Lena und verliebt sich in die unbekannte Schöne. Sie, so scheint es, ist die Erfüllung all seiner Sehnsüchte, in ihr sieht er das Ziel seines unbestimmten Suchens nach Freiheit, Glück und Selbstbestimmung. Voller Hoffnung kehren sie gemeinsam in den Apparat zurück, um am Ende doch festzustellen: „Wir haben alles wohl anders geträumt."

In seinem 1836 entstandenen Lustspiel beschreibt Büchner die Sehnsucht nach Freiräumen innerhalb alltäglicher Eintönigkeit und die Suche nach einer Möglichkeit, jenseits gesellschaftlicher Zwänge leben und lieben zu können. In tragikomischen Bildern wird gezeigt, wie der Königsweg der Selbstfindung in einem Kreisverkehr mündet, der umgeben ist von „Brennspiegeln, klassischen Leibern und einer commoden Religion".

Leonce und Lena ist die Abschlussarbeit der Regiestudentin Nora Bussenius sowie der Bühnenbildstudentin Saskia Glave und der Beginn einer spannenden Kooperation des E.T.A.-Hoffmann-Theaters Bamberg mit der Theaterakademie.

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