Hello Again
Musical von Michael John LaChiusa, deutsch von Roman Hinze
Deutsche Erstaufführung
Premiere: 1. März 2007, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 2., 3., 6., 7., 8., 9., 10. und 11. März 2007
jeweils 20 Uhr
Werkeinführung jeweils 19.15 Uhr, Akademietheater -Ost
Akademietheater im Prinzregententheater
Musikalische Leitung: Philip Tillotson; Regie: Silvia Armbruster; Choreografie: Ramses Sigl; Bühne und Kostüme: Michael S. Kraus
P.T. Orchestra München
Die Hure: Nina Janke*
Der Soldat: Marc Lamberty*
Die Krankenschwester: Maria Helgath**
Der Student: Manuel Steinsdörfer**
Die Ehefrau: Milica Jovanovic´**
Der Ehemann: Nathanael Schaer**
Das junge Ding: Konstantin Krisch*
Der Autor: Markus Alexander Neisser**
Die Schauspielerin: Marella Martin*
Der Senator: Felix Schepp**
* Absolventen des Studiengangs Musical
** Studierende des 3. Jahrgangs des Studiengangs Musical
Ein altes Thema in verschiedenen Gewändern: der Wunsch nach erfüllter Liebe und die verzweifelte Suche nach dem idealen Partner. Ein ewiger Kreislauf ist im Gange und zeigt die Liebe in allen ihren Variationen. Zehn Paare bilden sich und trennen sich wieder. Zehnmal steigt die Temperatur vom Nullpunkt zum Siedepunkt, doch auf den Höhepunkt folgt immer die Ernüchterung. Ein Partner lässt den anderen sitzen auf der Suche nach neuer „Beute". Es sind Geschichten von käuflicher und ehelicher Liebe, von Verführung und Unschuld, von gewaltsamer und behutsamer Annäherung. Der Dichter Schnitzler gönnte den Personen keine Namen, und so ist es auch hier: wie Marionetten reagieren alle auf die gleichen Reize, jeder ist getrieben von der gleichen Sehnsucht.
Der Zuschauer folgt den Personen auf ihrem Weg durch die Zeit, das Musical ist eine Klangreise durch das zwanzigste Jahrhundert. Jede neue Figurenpaarung bringt auch eine hörbare Veränderung mit sich: von der Wiener Operette über Boogie-Woogie bis zur Discomusic der 1970er Jahre reicht das Spektrum von LaChiusas Komposition.
Hinter aller vordergründigen Beschwingtheit und allem kurzzeitigen Vergnügen verbirgt sich eine Melancholie, die allen Figuren gemeinsam ist. Und so schließt sich am Ende der Kreis der Liebenden, dem keiner entrinnen kann. Das Spiel scheint endlos fortsetzbar, erwartungsvoll schwingen erneut zwei Worte durch den Raum: „Hello again" ...
Bayerische Theaterakademie, Hochschule für Musik und Theater, Studiengang Musical




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