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Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: 9. Mai 2007, 19 Uhr
Weitere Vorstellungen: 11., 12., 15.und 16. Mai 2007, 19 Uhr
Werkeinführung 18.15 im Gartensaal
Prinzregententheater

Musikalische Leitung: Oswald Sallaberger / Joachim Tschiedel
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühne und Kostüm: Ingrid Erb
Dramaturgie: Sophie Walz
Neue Hofkapelle München

Bayerische Theaterakademie August Everding/ Hochschule für Musik und Theater München/ Studiengang Gesang, Musiktheater. In Kooperation mit dem Theater Ingolstadt

 Zwei junge Paare stehen kurz vor ihrer Hochzeit, doch der Ansicht des alten Philosophen Don Alfonso nach gibt es ewige Liebe und Treue nicht. So wettet er mit den zwei Männern, dass ihre Geliebten ihnen keine 24 Stunden treu seien.
Die Herren werden zum Schein in den Krieg geschickt und dann verkleidet als neue Verehrer bei den Damen eingeführt. Nach vielem Sträuben und Zureden der Kammerzofe willigen die Damen in die Heirat der „neuen" Verehrer ein, doch haben sie den jeweils anderen Partner erwählt.
Don Alfonso hat damit den Beweis für Così fan tutte (So machen sie es alle) erbracht. Die zwei Männer legen ihre Verkleidung ab, die Frauen gestehen ihre Untreue und die Paare finden wieder in ihre ursprüngliche Konstellation zurück.
Im Verlaufe der Handlung wird das Beziehungsgeflecht gestört, der Schutz der Konvertionen gerät ins Wanken und die Figuren durchleben einen teils schmerzlichen Entwicklungsprozess. Die Aufklärung der Figuren und die daraus resultierende Individualisierung steht für die Regisseurin Tatjana Gürbaca in Così fan tutte im Vordergrund. Tatjana Gürbaca – 2001 von der Zeitschrift Opernwelt zur „Nachwuchskünstlerin des Jahres" gekürt – inszenierte im Herbst 2004 Così fan tutte am Luzerner Theater. Die Opernwelt lobte die Inszenierung als „lustvoll-spielerischen Reifeprozess", in dem ein „gekonnter Wechsel vom berührenden Affekt zum komödiantischen Spiel" gezeigt wird.

Die Regisseurin wird nun diese Erfolgsinszenierung mit Studenten der Hochschule für Musik und Theater München erneut einstudieren. Offenheit gegenüber neuen Lesarten alter Stücke ist ihr ein besonderes Anliegen, das sich gerade mit den Gesangsstudenten verwirklichen lassen sollte.

 

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