Die Furien
Ein musikalischer Theaterabend zum Phänomen Frau
Idee und Konzeption: Jochen Schölch
Text von Jochen Schölch, Dagmar Müller, Alia Luque
Uraufführung: Samstag, 25. März 2006, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 26. und 31. März, 1.-2., 4.-6. April, sowie 26.-28. Mai 2006, jeweils um 20.00 Uhr
Metropol-Theater, München-Freimann, Floriansmühlstr. 5
Weitere Informationen, Termine und Kartenbestellung unter www.metropoltheater.com
Mit Franziska Beyer, Helga Fellerer, Lilly Forgàch, Katharina Hauter/Irina Ries, Lea Kohns, Henriette Schmidt, Annika Ullmann, Susanne von Medvey
Koproduktion des Metropol-Theaters und der Bayerischen Theaterakademie / Studentinnen des 2. Jahrgangs im Studiengang Schauspiel der Hochschule für Musik und Theater
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München
Inszenierung: Jochen SchölchBühnenbild: Hannes NeumaierKostüme: Christl WeinLicht: Benjamin SchmidtDramaturgie: Dagmar MüllerMaske: Studiengang Maskenbild der Bayerischen Theaterakademie
Warum gehen Frauen immer mindestens zu zweit auf die Toilette? Und wieso brauchen sie dort so lange? Was machen sie dort, außer dem Ruf der Natur zu folgen? Sie folgen einem weiteren Ruf der Natur: Dem des untereinander Austauschens. Über Männer? Auch. Die Damentoilette des 21. Jahrhunderts ist – wie wahrscheinlich in all den Jahrhunderten davor seit ihrer Erfindung – gleichzeitig Lounge, Beratungsstelle, Beautycenter und Informationszentrale. Eine Frau kann sie einsam betreten und binnen wenigen Augenblicken dickste Freundschaften schließen. Sie kann mit einem Wimpernzucken Freund von Feind unterscheiden und sich diesen dementsprechend nähern. Mit dieser Kompetenz ist sie genetisch ausgestattet. Handelt sie auch heute noch ausschließlich auf dieser Basis ihrer „Instinkte"? Hat sich seit dem Homo Erectus gar nichts verändert? Hat der Mensch sein genetisches Potential bis heute nur adaptiert und nicht wirklich weiter entwickelt? Verhalten sich Frauen und Männer zueinander immer noch wie ihre Steinzeiturahnen? Und was wissen Frauen und Männer denn nach millionenjährigem Miteinanderleben voneinander?
Die Furien sind acht Frauen, die nur einen kleine exquisite Auswahl aus dem Repertoire Frau repräsentieren. Wir können sie ungestört in freier Wildbahn beobachten: auf einer Damentoilette. Und dabei können wir erfahren, warum sie so handeln, wie sie es tun, warum sie wirklich nicht anders können, warum Männer keine Chance haben das jemals zu verstehen und warum Frauen Männer auch nie verstehen werden. Die Furien ist ein humorvoll-ernster Versuch die Spezies Frau zu entdecken und entschlüsseln. Oft fehlen dabei die Worte. Doch wo die Sprache versagt, helfen Lieder das Unaussprechliche auszudrücken.





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