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Das Ballhaus

Schauspiel ohne Worte.
Nach einer Idee des Théâtre du Campagnol
Ab Samstag, 7. Oktober 2005
Wegen großer Nachfrage: Aus dem Metropol-Theater in das Prinzregententheater

Bearbeitung und Regie: Jochen Schölch
Inszenierung: Jochen Schölch
Bühnenbild: Hannes Neumaier
Kostüme: Andrea Fisser
Choreographie: Johanna Richter, Michael Schmieder
Licht: Tobias Zohner
Dramaturgie: Florian Leitner
Produktionsleitung: Veronika Jabinger
Requisite: Kristof Egle

Mit
Wilhelm Beck, Dimitra Borcherding, Anne Bommer, Martin Dudeck, Helga Fellerer, Lilly Forgách, Werner Haindl, Felix Kuhn, Thomas Meinhardt, Silke Nikowski, Nadine Schwitter, Annigna Seiler, Anke Stedingk, Atef Vogel, Tobias Vorberg, Christoph Weber, Martin Wißner u.a.

Koproduktion der Schölch u.a. GbR »Ballhaus« und der Bayerischen Theaterakademie / Studiengang Schauspiel der Hochschule für Musik und Theater. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

Erinnerung an ein Jahrhundert

»Das Ballhaus« tritt eine Reise durch die vergangenen acht Jahrzehnte an und so durchleben die 19 Schauspielerinnen und Schauspieler im Ballhaus die (west)deutsche Geschichte von den wilden 20ern im Charleston-Takt zu den dekadenten 90ern im Techno-Beat.

Die Weltwirtschaftskrise und die Machtergreifung der Nazis, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit und die 68er Revolte – das sind einige der Episoden, die in »Das Ballhaus« gezeigt werden. Der Raum verwandelt sich von einem Tanzsaal in einen Bunker, nach dem Krieg trifft sich dort die Wirtschaftswunder-Generation, später die Rock’n’Roll-Jugend und die Hippies.
Wie in der Filmvorlage von Ettore Scola wird dabei kein Wort gesprochen. Allein Moden und Tanzstile erzählen den Wandel der Zeit. Die Inszenierung fängt so das Lebensgefühl der verschiedenen Jahrzehnte ein. Der Wandel von Gesellschaft und Kultur steht im Mittelpunkt.
Das Ballhaus hat eine lange Geschichte hinter sich und dabei allerlei erlebt. Diesen fiktiven Ort macht Regisseur Jochen Schölch zum Motor der Erinnerung. Mit ähnlichen Erinnerungsstrategien hat er sich bereits in seiner Inszenierung »Die drei Leben der Lucie Cabrol« auseinandergesetzt – und dafür unter anderem den Bayerischen Theaterpreis erhalten.

Pressestimmen

„Gibt es das noch, dass ein Theaterstück von der ersten Sekunde packt und ohne Abschlaffen satte drei Stunden in Atem hält. Ja!! [...] Selten ist man so direkt am Lebensgefühl gepackt wie hier, ohne sich fürs befreite Lachen und (großartig Schölchs Balance) immer wieder tiefe Berührtsein zu schämen.“ (Münchner Merkur)

„In 138 (!) Kostümen trifft Andrea Fisser den Zeitgeist, Johanna Richter und Michael Schmieder haben hervorragend choreographiert, Schölch inszenierte phantasievolle Details, das prächtige Ensemble sprüht vor Kondition und Spielfreude. Eine Glanzleistung.“ (AZ)

„Das ist federleicht und spielerisch hingetupft, raffiniert miteinander verwoben, fantastisch choreografiert und von einer fabelhaft engagierten, blitzwachen und geradezu ansteckend spielfreudigen 19-köpfigen Truppe umgesetzt.“ (tz)

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