• WILLKOMMEN
  • ZUR THEATERAKADEMIE
  • STUDIUM
  • SPIELPLAN
  • PRODUKTIONEN & PRESSE
  • STIPENDIEN & PARTNER
  • STELLENANGEBOTE
  • KONTAKT & TEAM
  • SITEMAP
 

Personenkreis 3.1

Schauspiel nach Lars Norén
Deutsch von Angelika Gundlach
Textfassung von Gerda Marko für die Bayerische Theaterakademie August Everding

 

Premiere: Donnerstag, 23. April 2009, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 24., 25., 28., 29. April
16., 18., 19. und 20. Juni 2009, jeweils 20:00 Uhr
Akademietheater
Werkeinführung jeweils um 19:30 Uhr im Akademietheater Ost

 

Inszenierung und Bühne: Werner Haindl
Regieassistenz und Kostüme: Alia Luque
Choreografie: Katja Wachter
Dramaturgie: Sabine Klotzsche

 

Mit Gisa Flake, Bettina Lieder, Natalia Rudziewicz, Luise Weiß, Robert Augustin, Philipp Börner, Marian Kindermann, Felix Steinhardt

 

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater mit dem 3. Jahrgang des Studiengangs Schauspiel (Leitung: Prof. Jochen Schölch)

 

Unter dem Begriff Personenkreis 3.1 versammelt sich für die schwedischen Behörden der Bodensatz der Gesellschaft: Drogensüchtige, psychisch Kranke, Arbeits- und Obdachlose, Zuhälter und Kleinkriminelle werden mit Hilfe dieses bürokratischen Euphemismus administrativ keimfrei und konversationstauglich gemacht.

 

Der Autor Lars Norén rückt die aus sozialen Systemen Ausgestoßenen in seinem 1998 uraufgeführten Stück ins Rampenlicht. Seine Figuren besitzen nur noch eine vage Erinnerung an gute Zeiten, doch die genuin menschlichen Fähigkeiten zu hoffen und zu träumen, sind ihnen noch nicht abhanden gekommen. Sie versammeln sich an einem verwaisten Ort – Inbegriff der Verlassenheit – und versuchen miteinander zu kommunizieren. Aus biografischen Fetzen und fragmentarischen Einblicken in ihre Lebensumstände schälen sich schemenhaft persönliche Tragödien, schicksalshafte Havarien und fehlgeschlagene Lebensentwürfe heraus

Die achtstündige Uraufführung des opus magnum, deren Inszenierung Lars Norén selbst in die Hand nahm, zeigte in Stockholm eine derart schockierende Wirkung, dass die Obdachlosenhilfe aufgestockt wurde.

 

In der Inszenierung von Werner Haindl wird die ungeheure Textmenge zu einem ausdrucksstarken, modernen Kammerspiel verdichtet. Die Schauspielstudenten des 3. Jahrgangs nehmen sich der Figuren Noréns an und schlüpfen somit in die Rollen derer, deren Platz man eigentlich niemals freiwillig einnehmen würde – geben ihnen Stimme und körperliche Präsenz.

 

Wie die jungen Bühnenkünstler diese anspruchsvolle Aufgabe angehen werden, zeigen sie nicht nur bei den Münchner Aufführungen, sondern auch beim Schauspielschultreffen in Zürich.

 

 

.

 

nur eine transparente Linie
eMailImpressumSeitenanfang
nur eine transparente Linie