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L'inganno felice

Farsa in un atto von Gioachino Rossini: Libretto von Giuseppe Maria Foppa

Premiere: 31. Mai 2012, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellung: 1. Juni 2012, 20:00 Uhr
Akademietheater
Werkeinführung jeweils um 19.30 Uhr im Akademietheater Ost

Musikalische Leitung: Daniel Stratievsky, Neil Valenta
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühne: Linda Sollacher
Kostüme: Lisa Geller
Dramaturgie: Ursula Suwelack
Orchester: Arcis-Ensemble

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Cornel Franz)

Die Herzogin Isabella wird zu Unrecht durch ihren Diener Ormondo der Untreue bezichtigt. Ihr Mann Bertrando glaubt dem Verleumder und befiehlt diesem und seinem Untergebenen Batone, die geliebte Ehefrau zu beseitigen. Die beiden begehen jedoch bei der Auftragserledigung einen verhängnisvoll dilettantischen Fehler: Sie setzen Isabella lediglich in einem Boot auf dem Meer aus und überlassen sie ihrem Schicksal, ohne sich ihres tatsächlichen Todes zu vergewissern. Isabella überlebt den Mordversuch, wird an einen Strand gespült und dort von dem Bergwerksarbeiter Tarabotto gerettet.

Dies, durchaus an die Story eines Mafiafilms erinnernd, ist der Ausgangspunkt für Rossinis Farsa in un atto; die Handlung der Oper setzt einige Jahre später ein, als sich der Herzog – unterdessen zum zweiten Mal verwitwet – auf den Weg zu Tarabottos Bergwerk macht, um wegen kriegerischer Unternehmungen die Gegend auszukundschaften. Getarnt als Tarabottos Nichte treffen Isabella, Bertrando, Batone und Ormondo aufeinander, und es beginnt ein zuweilen heiter-naives, zuweilen rührselig-dramatisches Versteckspiel, in dem sich die Figuren abwechselnd er- und verkennen. Die Gemüter erhitzen sich, die Situation wird immer gefährlicher – bis schließlich ein weiterer Mord geplant wird…

All diese Verwirrungen und Gefühlsaufwallungen garniert Rossini in seinem ersten großen Opernerfolg aus dem Jahre 1812 mit einer geradezu verwirrend spritzigen und mitreißenden Musik, die ab den ersten Takten der Ouvertüre mit einem unerbittlich vorantreibenden Rhythmus in ihren Bann zu schlagen weiß. Daraus resultiert ein Bruch zwischen dramatischem Text einerseits und Unbeschwertheit und Leichtigkeit der Musik andererseits, der auch für Rossinis spätere Werke charakteristisch ist. Regiestudent Manuel Schmitt spürt den Kontroversen in diesem zwischen Comédie larmoyante und opera buffa changierenden Einakter nach. Seine musikalischen Partner sind dabei das Arcis-Ensemble der Hochschule für Musik und theater München unter der leitung von Daniel Stratievsky und Neil Valenta. Lange Zeit von den Spielplänen der Opernbühnen verschwunden, beweist die tragisch-komische Farsa, wie erfindungsreich der berühmte Komponist bereits lange vor seinen Klassikern Il Barbiere di Siviglia und La Cenerentola war.

 

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