• WILLKOMMEN
  • ZUR THEATERAKADEMIE
  • STUDIUM
  • SPIELPLAN
  • PRODUKTIONEN & PRESSE
  • STIPENDIEN & PARTNER
  • STELLENANGEBOTE
  • KONTAKT & TEAM
  • SITEMAP
 

Kommt ein Mann zur Welt

Schauspiel von Martin Heckmanns (2007)

 

Premiere: Samstag, 16. Mai 2009, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 17., 18., 19. Mai 2009, 20 Uhr
Akademietheater im Prinzregententheater
Werkeinführung jeweils 19.30 Uhr

 

Inszenierung: Louis Villinger
Dramaturgie: Brit Ullrich

 

Mit Veronika Faber, Kolja Heiss, Anastasia Papadopoulou, Michael Tschernow

 

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Cornel Franz)

 

Geboren wird Bruno mit mindestens vier „Ausländern" im Kopf. Verzweifelt versucht er zeitlebens, diese Stimmen, die sein Tun auf Schritt und Tritt kommentieren, zum Verstummen zu bringen. Denn fremde Texte mit eigener Stimme singen will er nicht. Sein Vater drängt ihn zu Lebenszielen, denn nur so könne man erfolgreich sein. Doch Bruno will sich alle Möglichkeiten offen halten auf der Suche nach seiner eigenen Stimme und so wird er freier Künstler. Doch was ist schon wirklich wahrhaftig neu, dass man es als Kunst bezeichnen könnte? Individualität und Einzigartigkeit scheinen sich auszuschließen. Das Dilemma versucht Bruno mit Waffengewalt zu lösen, was ihn ins Gefängnis bringt. Dort schreibt er seinen ersten Hit und kommt ganz groß raus. Der Hype lässt nach und Bruno hätte gerne noch und wollte doch auch... Stattdessen bekommt seine Freundin ein Kind und sein Vater liegt im Sterben. Wofür Bruno sich entschieden hätte? -Für das Leben. Sein Vater findet das wenig originell.

„Kommt ein Mann zur Welt" entstand 2007 zum Spielzeitthema „Ich und Ich" im Auftrag des Düsseldorfer Schauspielhauses. Martin Heckmanns, der 2002 in einer Kritikerumfrage der Theater heute zum besten Nachwuchsautor gewählt wurde, schildert anhand Brunos Biografie das Paradox unserer Multioptionsgesellschaft, Individuen in Massen zu produzieren.

nur eine transparente Linie
eMailImpressumSeitenanfang
nur eine transparente Linie