Impressions de Pelléas
Nach Pelléas et Mélisande von Claude Debussy und Maurice Maeterlinck in der Fassung von Marius Constant (Paris, 1993)
Premiere: Montag, 12. April 2010, 20 Uhr
"Je voulais à la musique une liberté qu’elle contient peut-être plus que n’importe quel art, n’étant pas bornée à une reproduction plus ou moins exacte de la nature, mais aux correspondences mystérieuses entre la Nature et l’imagination."
(Debussy)
Debussys ideale Vorstellung einer Opernhandlung entwickelt sich zwischen den Polen Nature und Imagination – Doch was liegt dazwischen? Das Symbol. So ist es wenig verwunderlich, dass Debussy 1893 das symbolistische Drama Pelléas et Mélisande von Maurice Maeterlinck in ein Libretto für eine Oper umarbeitet. Dabei verändert Debussy lediglich einzelne Momente, so dass Inhalt und szenischer Ablauf in Drama und Oper homogen sind: Das geheimnisvoll-schöne Wesen Mélisande wird von Golaud an einem Brunnen gefunden, von ihm heimgeführt und zur Frau genom- men. Sie verliebt sich allerdings in Golauds Halbbruder Pelléas, den Golaud aus Eifersucht tötet. Mélisande stirbt bei der Geburt einer Tochter..
Die Version, in der Debussys Drame lyrique in der Regie von Renate Ackermann zu sehen ist, beruht auf der Fassung „Impressions de Pelléas. Pour Chant et deux Pianos" von Marius Constant, welche 1993 unter Peter Brook in Paris uraufgeführt wurde. Dabei gestattet die Verwendung von zwei Klavieren statt eines vollständigen Orchesters eine feinfühlige Berührung mit Debussys impressionistischen Klavier-Kompositionen, was Constants Fassung sowohl zu einer intimen und als auch ausdruckstarken Interpretation macht.
Weitere Vorstellungen: Dienstag, 13. und Mittwoch, 14. April 2010, jeweils 20 UhrHauptbühne / Großes HausWerkeinführung um 19.30 Uhr im GartensaalMusikalische Leitung: Joachim TschiedelInszenierung: Renate AckermannBühne und Kostüme: Anika SöhnholzVideo: Philipp Contag-LadaDramaturgie: Johanna MangoldMit Maria Pitsch, Anna Marie Thoma, Ulyan Regener, Christian Eberl, Dooseok Kang und Johannes Stermann.Klavier: Joachim Tschiedel, Maria Fitzgerald




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