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Gib mir irgendwas, das bleibt ...

Ein Wagner-Projekt mit und ohne Musik und Theater

Premiere: Sonntag, 8. November 2009, 20 Uhr
Weitere Vorstellung: 14. November 2009, 20 Uhr

Inszenierung: Johanna Wehner; Ausstattung: Melanie Fürst; Dramaturgie: Angelika Rösser, Katharina Molitor; Regie-Assistenz und Produktionsleitung: Jeannine Koda

Mit: Julian David, Gisa Flake, Marian Kindermann, Anna Müllerleile, Florian Richter, Alexander Ruef, Bettina Ullrich

Reaktorhalle Luisenstr. 37aWerkeinführung jeweils 19.30 Uhr

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Cornel Franz)

Eben keine jahrzehntelang gereiften Bayreuth-Stimmen, sondern Schauspieler, Musical-Darsteller, Sänger des klassischen und experimentellen Fachs sowie ein Impro-Pianist setzen sich mit Inhalten, Figuren und Darstellungsformen Wagnerscher Musikdramen auseinander – als neu zusammengewürfelte Einzelelemente aus der Gesamtkunstwerk-Synthese des Opernrevolutionärs. Immer wieder scheint dabei die Sehnsucht auf, irgendeine Form von Eindeutigkeit, Beständigkeit zu erlangen. Was verbirgt sich hinter diesem Drang nach Unzerstörtem, nach Unzerstörbarem, nach Absolutem? Sind es die eigenen Wurzeln, die Heimat, das Zwischenmenschliche, was den Menschen bei sich ankommen lässt? Führt die Möglichkeit, alles in Kategorien sortieren zu können, zu mehr Kontrolle? Kann der Wunsch nach einer konstanten Welt erfüllt werden – und selbst wenn: ist das wünschenswert? Die Collage „Gib mir irgendwas, das bleibt ..." erzählt von den Fragen nach etwas Sicherem und den Schwierigkeiten um die Antwort.

 

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