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Ein Traumspiel

Theaterstück nach August Strindberg

Premiere: Freitag, 13. Februar 2009, 20 Uhr
Weitere Vorstellung: 15. Februar 2009, 20 Uhr
Werkeinführung: jeweils um 19.30 Uhr
Akademietheater im Prinzregentetheater

Regie: Johanna Wehner
Ausstattung: Elisabeth Vogetseder
Dramaturgie: Sarah Israel

Mit
Demet Gül, Christina Haas, Anja Haeseli, Elna Lindgens;
Robert Augustin, Philipp Börner, Sven Hussock

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Cornel Franz)

Im Jahre 1901 verfasst der schwedischer Autor August Strindberg das Drama „Ein Traumspiel". Dieses poetische Mysterium folgt nach Angaben Strindbergs der Logik eines Traums in der Handlung, Ort, Zeit und Figuren jeglicher Stringenz enthoben sind. Das Stück variiert die Thematik der beschwerlichen Suche des Menschen nach Glück und Erlösung und avanciert zu einem verdichteten Konglomerat von Symbolen und religiösen Konnotationen, in denen der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit osziliert. Hinter der Systematik des Traums verbirgt sich bei Strindberg die Gefangenheit der Menschen in selbstgeschaffenen Lebensprinzipien, das Leiden daran und die Hilflosigkeit mit der der Mensch diesem Leid gegenüber steht.

„Ein Traumspiel" ist Strindbergs liebvoller aber gnadenloser Blick auf die Unfähigkeit der Menschen, ihr eigenes Glück aktiv in Angriff zu nehmen. Worauf basiert der obsessive Drang in fragwürdigen Prinzipien und Systemen zu verharren? Katapultiert solcher Umgang mit der Wirklichkeit den Menschen nicht zwangsläufig in ein auswegloses Sehnen? Warum bleibt Glück nur eine Illusion? Und warum wehrt sich der Mensch gegen eine Verbesserung seiner eigenen Situation?

Die Inszenierung „Ein Traumspiel" von Johanna Wehner kreist - ausgehend von Strindbergs Drama - um die altbekannten Fragen von Glück und Unglück und folgt den Möglichkeiten, Widrigkeiten und Konsequenzen auf dem Weg dahin.

Irgendwo auf der Welt gibts ein kleines bisschen Glück und ich träum davon in jedem Augenblick. Irgendwo auf der Welt gibts ein bisschen Seeligkeit und ich träum davon schon lange, lange Zeit. Wenn ich wüßt’ wo das ist, ging ich in die Welt hinein, denn ich möchte’ einmal recht so von Herzen glücklich sein. Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an. Irgendwo, irgendwie, irgendwann. (Comedian Harmonist)

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