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Amore non soffre opposizioni

Opera giocosa von Johann Simon Mayr (Uraufführung 1810)

Premiere: 13. Mai 2011, 19.30 Uhr
Stadttheater Neuburg an der Donau

Vorstellungen in München: 18. und 19. Juni 2011, 20 Uhr
Reaktorhalle, Luisenstr. 37a
Werkeinführungen in München jeweils 19.30 Uhr

Musikalische Leitung: Franz Hauk
Regie: Lena Kupatz
Bühne/Kostüm: Agathe MacQueen
Dramaturgie: Karoline Wernicke

Argante (Bass): Giulio Alvise Caselli
Ernesto (Tenor): Richard Resch
Elmira (Sopran): Monika Lichtenegger
Policarpo (Bass): Philipp Gaiser
Gelmina (Sopran): Laura Faig
Martorello (Bass): Joseph ZwinkBayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Cornel Franz), In Kooperation mit den internationalen Simon-Mayr-Festspielen.

Orchester: East-West European Chamber Orchestra

 

Hat ein beschriebenes Blatt Papier die Macht, zwei Menschen lebenslang aneinander zu binden? Oder einen Keil von Missverständnis, Zweifel und Verachtung zwischen sie zu treiben? Haben die größten Träume und Wünsche auf einem Bogen Briefpapier Platz? Wieviel Bögen braucht der Ausdruck wahrer Liebe und Leidenschaft? Braucht Leidenschaft Begrenzung? Kann ein Blatt Papier diese Grenze sein?

Allein auf papiernem Fundament steht das lukrative Geschäft Policarpos und Argantes. Die beiden Väter haben die vorteilhafte Heirat ihrer Kinder beschlossen und wollen nun im Hause Policarpos die Ehe vertraglich besiegeln. Gelmina sieht ihren größten Traum wahr werden: endlich Braut sein! Allein der Bräutigam Ernesto zeigt sich verstimmt und wenig euphorisch. Noch immer quälen ihn Gedanken an seine einstige Geliebte, die ihm erst kürzlich ihre Untreue handschriftlich mitteilte. Auf diese schmerzliche Eröffnung hin gab er dem Drängen seines Vaters nach, die Vernunftehe mit Gelmina einzugehen. Doch Fassungslosigkeit und Wehmut über die verlorene Liebe nagen an ihm und lassen ihn mit der bevorstehenden Hochzeit hadern.

Umso schneller muss die Ehe endlich geschlossen werden. Eine diffuse Angst und latente Unbehaglichkeit drängen die Väter zur Eile, als sitze ihnen der Teufel im Nacken. Dieser trägt einen weiblichen Namen: Elmira! Die Geliebte Ernestos könnte die glücklose Hochzeit im letzten Moment boykottieren, die wahre Liebe die schnöden Ehepapiere in alle Winde wehen. Doch der ungebetene Gast wirkt bereits unerkannt im Hause Policarpos: Die Zofe Zefirina, ebenfalls an einem untreuen Geliebten leidend, scheint nicht die zu sein, für die sie sich ausgibt. In Argantes Diener Martorello hat sie zudem einen Mitstreiter im Kampf für die Liebe gewonnen. Eine schuldvolle Lüge gilt es aufzudecken, die widerständigen Väter zu erweichen.

Johann Simon Mayrs opera giocosa um die tugendhafte Liebe, die jedem Widerstand trotzt, wurde im Karneval 1810 im Teatro S. Moisè uraufgeführt und seitdem nicht mehr gespielt. Als kompositorisches Experimentierfeld und stilistische Spielwiese liegt ihr Reiz in der Ungezwungenheit und im Reichtum der musikalischen Form. Nach über 200 Jahren erlebt Mayrs Oper, die bisher allein aus Notenpapier bestand, eine Renaissance.

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