• WILLKOMMEN
  • ZUR THEATERAKADEMIE
  • STUDIUM
  • SPIELPLAN
  • PRODUKTIONEN & PRESSE
  • STIPENDIEN & PARTNER
  • STELLENANGEBOTE
  • KONTAKT & TEAM
  • SITEMAP
 

Abu Hassan

Singspiel in einem Akt von Carl Maria von Weber, Libretto von Franz Carl Hiemer nach einem Märchen aus "1001 Nacht"

Premiere: 12. Februar 2011, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellung: 13. Februar 2010, 20:00 Uhr
Akademietheater Mitte
Werkeinführung jeweils um 19.30 Uhr im Akademietheater Ost

Musikalische Leitung: Tobias Peschanel
Inszenierung: Malte C. Lachmann
Bühne: Jana Schützendübel
Kostüm: Julian Eicke
Dramaturgie: Valeska Stern
Orchester: Kleines Akademisches Spiel

Mit: Sebastian Baumgart, Heiner Bomhard,  Richard Resch, Laura Faig, Thomas Stimmel u.a.

Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Cornel Franz)

Video anschauen

Will man gut leben, braucht man Geld. Hat man Geld, will man mehr. Hat man keins mehr, muss eine Idee her. Das kann anstrengend sein, aber auch sehr unterhaltsam. Solange man einen genialen Einfall hat, ist es unterhaltsam. Stellt sich der Einfall als Reinfall heraus, wird es anstrengend. Will man sich aus der prekären Situation wieder herauswinden, wird es für einen selbst anstrengend – für alle anderen unterhaltsam.

Abu Hassan lebt als Günstling des Kalifen in Saus und Braus – doch nur „solange der Vorrat reicht". Wie alles Irdische findet auch sein Vermögen irgendwann ein Ende. Um sich und seiner Frau Fatime den gewohnten Lebenstandard zu erhalten, kommt Abu Hassan eine ungewöhnliche Idee: Beide stellen sich tot, während der jeweils andere dem Kalifen und seiner Gattin die Nachricht des schrecklichen Verlusts überbringt. Damit erhalten sie, wie es der Tradition gebührt, Geld für die Beerdigung des Ehepartners. Doch immer wieder zeigt sich: Lügen haben kurze Beine. Der Schwindel droht aufzufliegen. An dieser Stelle helfen nur noch der Einsatz von allem verfügbaren Charme, eine große Portion Glück und die Inszenierung seiner selbst als Opfer.

 

Das frühe, vielen unbekannte Singspiel des vor allem durch den „Freischütz" bekannten Carl Maria von Weber, entführt den Zuschauer in die märchenhafte Sphäre der Türkenopern. Dabei erinnert das osmanische Kolorit der Musik an die literarische Vorlage – einem Märchen aus „1001 Nacht". Dort versucht die junge Scheherazade, den grausamen Herrscher solange in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen, bis er sie nicht mehr enden lassen will. Um am nächsten Tag nicht, wie die vielen Unglücklichen vor ihr, geköpft zu werden, fesselt sie den König mit der schillernden Welt Ali Babas, Aladins und Abu Hassans. Auf ähnliche Weise entspringt auch die Opernhandlung der Phantasie des Menschen, gewinnt an Macht und Faszination und droht alsbald die allzu unscheinbare Realität einzunehmen.

nur eine transparente Linie
eMailImpressumSeitenanfang
nur eine transparente Linie