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Prof. Jochen Schölch

Leiter des Studiengangs Schauspiel

 

wurde 1966 in Leimen bei Heidelberg geboren und hat nie etwas anderes gemacht als Theater – und das stets mit Erfolg. Seine erste eigene Inszenierung brachte er bereits als 20-jähriger 1986 mit Michael Endes »Das Gauklermärchen« als freie Produktion in München heraus. Nach weiteren erfolgreichen freien Produktionen in München (u.a. »Spiel’s noch einmal«, »Sam« und »Warten auf Godot«) wurde er 1991 Hausregisseur am Münchener Teamtheater, wo er u.a. »Hamlet« und »Caligula« inszenierte. 1994 wechselte er an das Potsdamer Hans-Otto-Theater. Ebenfalls seit 1994 ist Schölch als Regisseur am Teatro di Ricerca in Cagliari/Sardinien tätig. In Potsdam brachte er u.a. »Endspiel«, »Romeo und Julia« und »Sommernachtstraum« auf die Bühne, in Cagliari erarbeitete er u.a. Büchners »Woyzeck« und Shakespeares »Hamlet«. Seit 1998 hat er eine Dozentur für Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie und ist Leiter wie Mitinhaber des Metropol-Theaters in München. Im selben Jahr erhielt er den Förderpreis des »Münchner Merkur« für das Musical Black Rider, das er am Metropol-Theater herausbrachte. Neben Regiearbeiten vor allem für sein eigenes Haus und das Prinzregententheater (u.a. »Heute Abend: Lola Blau«, »Clockwork Orange«, »Trouble in Tahiti«, »Belgrader Trilogie«) arbeitete er am Staatstheater am Gärtnerplatz (H.W. Henze »Die Englische Katze«, W.A. Mozart »Così fan tutte« und im Oktober 2004 George Bizets »Carmen«) sowie an der Neuen Schaubühne München (»Sommernachtstraum«). Herausragenden Erfolg hatten seine Inszenierung »Die drei Leben der Lucie Cabrol« nach John Berger am Metropol-Theater 2001, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Theaterpreis 2002, sowie das Schauspiel ohne Worte »Ballhaus- Erinnerung an ein Jahrhundert«. Seit Oktober 2002 ist er Leiter des Studiengangs Schauspiel der Hochschule für Musik und Theater an der Bayerischen Theaterakademie. In dieser Eigenschaft brachte er 2003 seine mehrfach prämierte Dramatisierung und Inszenierung von Goethes Fabel »Reineke Fuchs«, 2004 seine Shakespeare-Bearbeitung »Hamlet oder nicht Hamlet, das ist hier die Frage« heraus. Im März 2006 wurde Jochen Schölch zum Professor ernannt.

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