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Joachim Tschiedel

Musikalischer Leiter des Diplom-Studiengangs Gesang / Musiktheater

 

Der Dirigent Joachim Tschiedel ist seit 2002 musikalischer Leiter der Studienrichtung Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo er seitdem für alle musikalischen Einstudierungen in der Studienrichtung Musiktheater verantwortlich ist. Er war dort in den letzten Jahren mit vielen Dirigaten zu erleben: “Le nozze die Figaro”, “Cosi fan tutte“, “Die Gärtnerin aus Liebe”, “Eugen Onegin”, “La Cenerentola”, “Die schöne Helena” u.a. Ebenso spielte er in der letztjährigen Produktion von  Mozarts “Figaro” mit dem Münchner Kammerorchester unter Alexander Liebreich die Rezitative am Hammerklavier. Diese Produktion wurde von der Fachzeitschrift “Opernwelt” zur Inszenierung des Jahres nominiert.

Nach seinem Dirigierstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und Engagements an den Theatern von Eisenach und Dessau schloss er den Aufbaustudiengang Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit dem Diplom ab. Als Gastdirigent arbeitete er in den letzten Jahren mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, mit der Staatlichen Philharmonie Halle, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, den Münchner Symphonikern u.a. Eine Einladung führte ihn nach Spanien, mit dem Dirigenten Pedro Halffter eine Aufführung von Mahlers 4. Sinfonie in einer Fassung für zwei Flügel zu spielen; dabei sang Ruth Ziesak das Sopran-Solo.

Mit Ulf Schirmer und dem Münchner Rundfunkorchester verbindet ihn im Rahmen der Musiktheaterproduktionen an der Bayerischen Theaterakademie eine enge Zusammenarbeit, mit dem Co-Dirigat von Peter Eötvös’ Oper “Drei Schwestern” trat er mit diesem Orchester erstmals als Dirigent in Erscheinung. Mit diesem Stück debütierte er zuletzt auch bei der Staatskapelle Berlin im Rahmen des Gastspiels der Theaterakademie an der Staatsoper Berlin. Im März 2012 wird er wieder die musikalische Leitung des Werkstatt-Opernprojektes an der Theaterakademie übernehmen, nach “Radames” von Eötvös und “Pelleas” von Debussy/Brook nun “La Vida breve” von Manuel de Falla.

Mit der Premiere von „La Finta giardiniera“ arbeitet er jetzt mit dem Münchner Kammerorchester auch erstmals als Dirigent zusammen.

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